Proteste in Spanien gegen Coronapolitik

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Von Renate Birk mit EFE
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Immer wieder gehen die Menschen in Spanien gegen die Coronavirus-Politik der Regierung auf die Straße: "Wir wollen nicht eingesperrt sein."

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In Spanien sind viele Menschen mit den Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Coronaviruspandemie nicht einverstanden. Es kommt immer wieder zu Demonstrationen gegen die Coronapolitik der Regierung, auch trotz Verboten. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Ministerpräsident Pedro Sanchez.

Viele Menschen haben Geldsorgen. Seit vielen Wochen arbeiten sie nicht. In Madrid demonstrierten sie vor der Parteizentrale der sozialistischen Partei, PSOE. Eine Demonstrantin sagt: "Sie machen uns etwas vor und ruinieren uns alle. Wir müssen arbeiten, und nicht zuhause eingesperrt sein."

Spanien hat jedoch mit einer schrittweisen Lockerung der Coronapandemie-Vorschriften begonnen. Je nach Region ist dies jedoch unterschiedlich. So dürfen Geschäfte und Cafes etwa in vielen Orten wieder öffnen, allerdings mit strikten Auflagen.

Es herrscht im ganzen Land Maskenpflicht. In der U-Bahn in Madrid werden Masken verteilt.

Mit mehr als 27.500 Toten und über 230.000 Infektionen ist Spanien eines der von der Coronavirus-Pandemie weltweit am schwersten betroffenen Länder.

Der Notstand gilt noch bis zum 23. Mai und die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez will ihn um einen weiteren Monat bis Ende Juni verlängern.

An Urlaub in Spanien ist im Moment also noch nicht zu denken. Zwar sind bestimmte Strände offen, doch wann und ob ausländische Touristen dort wieder baden dürfen, ist noch nicht absehbar. Nach der Einreise ist eine zweiwöchige Quarantäne vorgeschrieben.

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