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Auslieferung für Hungerlohn: Ermittlungen gegen Partnerunternehmen von Uber Eats

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Auslieferer für Uber Eats
Auslieferer für Uber Eats   -   Copyright  RAI/EBU
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In der italienischen Stadt Mailand wird gegen ein Unternehmen ermittelt, das mit dem Speisebringdienst Uber Eats zusammenarbeitet. Es geht um den Verdacht des Verstoßes gegen Arbeitsbestimmungen.

Drei Euro je Lieferfahrt?

So wird dem Partnerunternehmen von Uber Eats unter anderem vorgeworfen, Asylbewerber mit begrenzter Aufenthaltsgenehmigung beschäftigt und diesen je Lieferfahrt einen Lohn von drei Euro gezahlt zu haben. Wenn sich Beschäftigte über die Arbeitsbedingungen beschwerten, sollen sie bedroht worden sein, meldet die Nachrichtenagentur ANSA.

"Als ich meine Steuernummer eingereicht habe, um eine Daten zu überprüfen, wurde mir gesagt, dass es für mich keine Steuern gebe", so ein Auslieferer.

Uber Eats: An Regeln gehalten

Vor einigen Monaten hat es bereits Ermittlungen in Turin gegeben.

Uber Eats betonte in einer Stellungnahme, das Unternehmen beteilige sich an Diskussionen über die Bestimmungen. Man habe sich seit dem Markteintritt in Italien voll und ganz an die vor Ort geltenden Regeln gehalten.