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Mindestabstand? Fehlanzeige! Großes Gedränge zum Ferienbeginn

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Mindestabstand? Fehlanzeige! Großes Gedränge zum Ferienbeginn
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Eine große Herausforderung für Europas Behörden in diesem Sommer wird darin bestehen, Menschenmassen und deren soziale Distanzierung an öffentlichen Orten, wie zum Beispiel Stränden zu kontrollieren.

In Belgien hilft dabei ein Tracking System, dass die Präsenz von Smartphones in Küstennähe registriert und bei zu grosser Dichte Alarm schlägt. In Portugal steht bereits aus Vor-Corona-Zeiten die sogenannte 'Praia App' zur Verfügung, die in Echtzeit die Auslastung der Strände anzeigt. Urlauber können schon in der Unterkunft überprüfen, an welchen Stränden noch Platz ist. Darüber hinaus informiert die App auch über die jeweilige Wasserqualität.

Gästeansturm an Nord- und Ostsee

Die Lage an den deutschen Stränden war zum Ferienbeginn in sechs Bundesländern an diesem Wochenende zum Teil ziemlich dicht - ebenso auf den Autobahnen mit der ersten großen Reisewelle des Sommers. Um den Gästeansturm zu regulieren, bleibt der Tagestourismus vielerorts verboten.

Die Deutsche Bahn reagierte mit mehr Verbindungen in Richtung Küste und Gebirge. Der Flugverkehr hingegen bleibt weiterhin deutlich unter dem normalen Angebot.

Strände von Constanta überfüllt

Richtig voll ist es an diesem Wochenende an den Stränden der rumänischen Schwarzmeerküste. Meer als 40.000 Touristen wurden am Meer erwartet, das ist die höchste Zahl seit Aufhebung der Reisebeschränkungen. Bei strahlender Sonne und blauem Meer ließen viele Besucher die Distanzierungs- und Hygieneregeln außer Acht.