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Gamescom 2020 - Coronakrise als Chance

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Gamescom 2020 - Coronakrise als Chance
Copyright  AP Photo/Martin Meissner
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Normalerweise wimmelt es auf dem Kölner Messegelände um diese Zeit des Jahres von Gamern. Für gewöhnlich kommen bis zu 370.000 von ihnen auf Europas größte Messe für Videospiele, zur Gamescom.

Während der Pandemie mussten sich auch die Veranstalter der Gamescom in Köln ein neues Konzept einfallen lassen. Geplant sind Shows per Live-Stream und Online-Wettbewerbe.

Neue Konzepte für die Zukunft

"Die Gamescom rein digital in diesem Jahr ist eine große Chance für die Weiterentwicklung dieser Veranstaltung. Denn unser Konzept beinhaltete, dass alles was wir jetzt neu entwickeln anschlussfähig sein soll zu einer hybriden Veranstaltung in der Zukunft. Das heißt, alles was wir jetzt machen, hilft uns, die digitale Welt von morgen auch mit der Gamescom zu bespielen und gleichzeitig natürlich auch in Zukunft wieder hier vor Ort", so Gamescom-Geschäftsführer Felix Falk.

Alle Neuentwicklungen werden über eine Cloud gespielt, ganz kostenfrei. Das soll die Spieler auch für diese Form der Messe begeistern. Denn die Branche boomt.

Auch auf Twitter ist die Gamescom präsent:

Krise als Chance für die Branche

"Die Coronazeit hat auch mit sich gebracht, dass bei einigen Unternehmen die Umsätze gestiegen sind, einfach dadurch, dass mehr Menschen gespielt haben. Es gibt leider auch Unternehmen, die haben eher negative Effekte gehabt, dadurch, dass Spiele sich verzögert haben oder die Entwicklung einfach gestockt hat. Also, es ist ein Für und Wieder in der Gamesbranche. Aber insgesamt hat Corona auch dazu geführt, dass Spiele noch wichtiger geworden sind für die Menschen", so Falk weiter.

Interessierte können die neuesten Spiele von zu Hause aus testen. Mit der Gamescom, so wie sie bisher ablief, soll es dann - wenn möglich - 2021 weitergehen.