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Hotspot auf Lampedusa entlastet

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Hotspot auf Lampedusa entlastet
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Mehrere Hundert Migranten sind am Samstag von der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa auf ein Quarantäneschiff umquartiert worden.

Dies hatte der italienische Regierungschef Giuseppe Conte nach einem Krisentreffen mit dem sizilianischen Regionalpräsidenten und dem Bürgermeister Lampedusas am vergangenen Mittwoch zugesagt.

Nach Angaben der Behörden wurden die rund 750 Menschen vor dem Transfer auf Corona getestet, bevor sie auf das Schiff gebracht wurden. Sie werden dort zunächst zwei Wochen Quarantäne verbringen, bevor sie auf Sizilien und das italienische Festland weiterverteilt werden.

Hotspot überlastet

Etwa 500 Menschen verbleiben in dem sogenannten Hotspot-Lager auf Lampedusa, das eigentlich für maximal 200 Flüchtlinge ausgelegt ist.

Die Lage auf der kleinen Insel südlich von Sizilien sind seit vielen Monaten kritisch. In der vergangenen Woche ordnete der Regionalpräsident Siziliens die Evakuierung alle Aufnahmelager in der Region an.

Ein Verwaltungsgericht setzte die Entscheidung jedoch aus. Es folgte das Krisentreffen mit Conte, bei dem der Regierungschef neben der Evakuierung wirtschaftliche Hilfen und Steuererleichterungen für die Bewohner von Lampedusa zusagte.