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Tour de France: Das Dilemma mit den Fans im Risikogebiet

Zuschauer mit Schwimmreifen und Abstand
Zuschauer mit Schwimmreifen und Abstand Copyright MARCO BERTORELLO/AFP or licensors
Copyright MARCO BERTORELLO/AFP or licensors
Von Francisco MarquesEuronews
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Fans mit Masken, aber kein Mindestabstand: Manche Fahrer gestehen unter der Hand, dass sie sich vor der Nähe mit dem Publikum fürchten.

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Leere Straßen, keine Zuschauer - so sieht die Tour de France in Zeiten von Corona aus. Zumindest offiziell. Lyon, an diesem Wochenende Etappe des legendären Radrennens, liegt mitten in der sogenannten roten Zone wegen der hohen Infektionszahlen.

Deswegen waren bei Start und Ziel der Fahrer Zuschauer verboten. An der Strecke durch die Stadt durfte hinter Absperrungen gejubelt werden - aber nur mit Nasen-Mundschutz und zwei Meter-Mindestabstand, um die Sportler nicht zu gefährden.

Die Radfans hielten sich weitgehend an die Maskenpflicht, das mit dem Abstandhalten war nicht so einfach. "Ich sehe, dass quasi alle Masken tragen. Ich finde das sehr gut", sagt ein Zuschauer mit Mundschutz.

"Natürlich lässt man sich mitreißen von dem Rennen", erklärt ein anderer Tour-Fan. "Man will anfeuern, lachen und singen. Weil es einfach guttut, die allgemein angespannte Atmosphäre etwas zu vergessen."

Angst vor der Nähe mit dem Publikum

Um die Fahrer zu schützen, leben die teilnehmenden Teams in einer sogenannten Blase, abgeschottet von der Außenwelt, mit strikten Hygieneregeln und medizinischer Überwachung. Ausgerechnet Tour-de-France-Chef Christian Prudhomme wurde dabei positiv auf das Coronavirus getestet.

Auf der Rennstrecke hingegen gibt es keine Einschränkungen. Manche Fahrer gestehen unter der Hand, dass sie sich vor der Nähe mit dem Publikum fürchten.

Am Montag ist nach einer schweren Bergetappe Ruhetag. Alle Tour-Teilnehmer werden sich erneut einem Coronatest unterziehen müssen.

Die Alarmbereitschaft bleibt hoch. In Frankreich hat sich die Pandemie erneut verschärft. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen ist wichtiger denn.

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