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Sommaruga empfängt Kurz: Alpenländer wollen Grenze offen halten

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Auf dem bundesrätlichen Landsitz in der Nähe von Bern empfing Simonetta Sommaruga Sebastian Kurz
Auf dem bundesrätlichen Landsitz in der Nähe von Bern empfing Simonetta Sommaruga Sebastian Kurz   -   Copyright  Alessandro della Valle/AP
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Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz ist auf dem bundesrätlichen Landsitz Lohn nahe Bern von der Schweizer Präsidentin Simonetta Sommaruga empfangen worden.

Im Zentrum der Gespräche stand die Vermeidung von Reisebeschränkungen zwischen den Alpenländern. Besonders Augenmerk liegt dabei auf der Bodenseeregion.

Simonetta Sommaruga sagte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz: _"Der Bundesrat hat entschieden, dass wir mit den Nachbarstaaten, wenn es Regionen gibt, wo die Zahlen sehr hoch sind, dass dann eine Quarantänepflicht eingeführt werden kann. Das ist in Wien der Fall, das ist in Paris, also das schauen wir an. Aber in der Grenzregion wollen wir eigentlich dort keine Restriktionen mehr haben, weil wir auch gesehen haben in der kurzen Zeit der Grenzschließungen, dass es für die Bevölkerung, für die Wirtschaft sehr schwierig ist zu verstehen und durchzusetzen. Und das ist eine gemeinsame Absicht, dass wir in diesen Regionen die Grenzen eben offen halten."
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Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern habe sich als krisenfest erwiesen, stellte Sommaruga fest.

Auch ein wichtiger Ausblick wurde gewagt. Der Wintertourismus solle stattfinden, sagte Kurz auf Anfrage. Einschränken werde man aber Après Ski und Zusammenkünfte am Abend. Ischgl lässt grüßen.