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Schlappe für US-Demokraten: Senat bleibt in Republikaner-Hand

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Der Kongress in Washington
Der Kongress in Washington   -   Copyright  AP Photo
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Die Hoffnungen der Demokratischen Partei, bei der US-Wahl die Mehrheit im Senat zu erobern, haben sich zerstreut.

Gleich mehrere republikanische Senatorinnen und Senatoren, darunter Susan Collins im Staat Maine, verteidigten ihre Sitze, obwohl Umfragen sie zuvor im Nachteil sahen. Die demokratische Herausforderin von Collins, Sara Gideon, räumte ihre Niederlage ein.

Damit haben beide Parteien 48 Sitze im Senat sicher. Vier Abstimmungen gelten als noch offen. Davon werden drei Sitze von Republikanern gehalten, und einer von Demokraten.

Wie viele Stimmen man im Senat für die Mehrheit braucht, hängt davon ab, wer im Weißen Haus sitzt. Denn bei einem Patt von 50 zu 50 Stimmen kann der Vizepräsident eingreifen.

Nancy Pelosi nicht amtsmüde

Anders sieht es im Repräsentantenhaus aus. Dort verteidigte die Demokratische Partei ihre Mehrheit. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, behielt ihren Sitz in Kailfornien und will sich offenbar erneut um den Führungsposten bewerben. Für die Mehrheit in der Kammer sind 218 Stimmen notwendig.

Nancy Pelosi gratulierte allen gewählten Demokraten persönlich.

Der Senat hat eine Schlüsselposition in der US-Politik. neben der Rolle bei der Gesetzgebung bestätigt er unter anderem die vom Präsidenten aufgestellten Kandidaten für hohe Regierungsposten und Richter.

Der Kongress umfasst 435 Abgeordnete und 100 Senatoren. Jeder Bundesstaat entsendet zwei Senatoren. Alle zwei Jahre steht jeweils ein Drittel der Senatoren zur Wahl.