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Neujahr - und platsch!

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Von Frank Weinert
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Neujahr - und platsch!
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Es ist der erste Januar, und da stürzen sich so manche gerne mal in eiskaltes Wasser, entweder in einen Fluss oder ins Meer. In Rom ist es der Tiber - vier wackere Italiener stürzten sich in den Tiber - 15 Meter tief. So begrüßt man in der ewigen Stadt das Neue Jahr. Sicherheitshalber stand ein Team von Feuerwehrleuten bereit, um sie herauszuziehen. Das hat Maurizio Palmulli, einen erfahrenen Taucher, merklich beruhigt: "Es ist eine schöne Tradition, und diese Traditionen müssen respektiert werden. Gemäß den Corona-Regeln haben wir den Tauchgang um zwei Stunden vorverlegt, um Versammlungen zu vermeiden. Also, ich danke Rom, Italien und der ganzen Welt - und diesen Jungs, unseren Schutzengeln. Danke und ein frohes neues Jahr an alle."

In Portugal haben mehrere Dutzend Menschen, die entweder fast nichts anhatten oder schick gekleidet waren, in der Nähe von Lissabon dem kalten Meer getrotzt. Meeresschwimmerin Mercedes Moura, betont: "Es ist eine Art, das neue Jahr zu beginnen, indem wir alle Viren, die es gibt, in Schach halten, es ist ein Bonus für dieses Jahr, auf diese Weise werden wir nicht krank."

In den Niederlanden stürzten sich einige eingefleischte Schwimmer an einem Strand in der Nähe von Den Haag in die kalte Nordsee, obwohl der "Nieuwjaarsduik" eigentlich abgesagt worden war. Tausende andere machten den 'home plunge', bei dem sie sich in ihren Gärten und Balkonen mit Dosen von Meerwasser übergossen. Auch eine Art, das Neue Jahr zu begrüßen.