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Zu wenig und zu langsam: Kritik an Impfstrategie Deutschlands und der EU

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Impfstoff
Impfstoff   -   Copyright  ANDY BUCHANAN/AFP or licensors
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In Deutschland wächst die Kritik an der Impfstrategie der Regierung. Laut Bundesgesundheitsministerium sollen bis Ende Januar bis zu vier Millionen Dosen zur Verfügung stehen. Die Bild-Zeitung rechnet damit, dass bis zu diesem Zeitpunkt rund zwei Millionen Menschen in Deutschland geimpft worden sind.

Die Zeitung veröffentlichte ein Schreiben, in dem die Gesundheitsminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens und der Niederlande im Juni die Beschaffung von Impfstoffen an die Europäische Kommission abtreten. Die Bild schreibt, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe die Beschaffung als „große Geste in die Hände der EU legen“ wollen.

EU-Kommission: Zwei Milliarden Impfdosen

Nach Angaben der Europäischen Kommission wurden insgesamt zwei Milliarden Impfdosen von sechs Arzneimittelkonzernen bestellt, die 27 Mitgliedsländer stimmten der EU-Strategie zu. Diese besagt, dass alle Mitgliedsstaaten gleichzeitig Zugriff auf die Impfstoffe haben, die Verteilung erfolgt auf Pro-Kopf-Basis.

Die Kritik am Impfvorgehen der Europäischen Union konzentriert sich auf die im Vergleich zu Großbritannien und Israel bisher geringe Anzahl an Impfungen und auf die Anzahl der bestellten Dosen. Herstellerunternehmen gaben an, der EU größere Mengen angeboten zu haben.