Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Stichwahl in Georgia: Wer hat in den USA zukünftig das Sagen?

euronews_icons_loading
Die Stichwahl in Georgia entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse in der US-Politik
Die Stichwahl in Georgia entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse in der US-Politik   -   Copyright  Ben Gray/ Associated Press
Schriftgrösse Aa Aa

Im US-Bundesstaat Georgia findet heute die Stichwahl statt, die über die Mehrheitsverhältnisse im Land entscheidet. Zur Abstimmung stehen zwei Senatssitze.

Präsident Donald Trump rief seine AnhängerInnen in Atlanta dazu auf, wählen zu gehen, um Wahlmanipulationen durch die Demokraten zu verhindern. Obwohl dies mehrfach wiederlegt wurde, bestand Trump weiter auf seinem Sieg bei den Wahlen in Georgia und bei der Präsidentschaftswahl im November. Die Demokraten sollten dies endlich einsehen.

Trump: "Wenn man verloren hat, muss man gehen"

Trump: "Wenn man verloren hat, muss man gehen. Vielleicht sagt man sich, dass man es irgendwann noch mal versucht oder auch nicht. Aber es ist unakzeptabel, wenn man haushoch gewonnen hat und sie den Sieg stehlen und es manipuliert wurde."

Der designierte Präsident Joe Biden bedankte sich in Atlanta für den Sieg in Georgia. Es war das erste Mal seit fast dreißig Jahren, dass ein demokratischer Kandidat in dem Südstaat gewann. Im November wurde auch über einen Teil der Besetzung des US-Senats abgestimmt. Die Stichwahl in Georgia entscheidet darüber, welche Partei in der Parlamentskammer den Ton angeben wird. Auch Biden beschwor seine AnhängerInnen, unbedingt wählen zu gehen: "Die Entscheidung liegt in Ihren Händen", so der Demokrat. "Noch nie zuvor in meiner Karriere war ein Staat so entscheidend, nicht nur für die kommenden vier Jahre, sondern auch für die nächste Generation."

Georgia stellt derzeit zwei republikanische SenatorInnen. Sollten sie gewinnen, behalten die Republikaner die Mehrheit im Senat. Wenn beide demokratischen Kandidaten gewinnen, hätte die Partei des zukünftigen Präsidenten im Senat und Repräsentantenhaus das Sagen. Wie bereits bei der Wahl im November ist unklar, wann es Ergebnisse geben wird, da Hunderttausende per Briefwahl abgestimmt haben.