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Neuer Höchststand: Deutschland meldet 1188 Corona-Todesfälle in 24 Stunden

Bestattungsunternehmer Christoph Kuckelkorn schließt einen Sarg in Köln, 18.12.2020
Bestattungsunternehmer Christoph Kuckelkorn schließt einen Sarg in Köln, 18.12.2020   -   Copyright  Rolf Vennenbernd/dpa via AP, File
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Die verschärften Corona-Maßnahmen in Deutschland spiegeln sich bislang noch nicht in der Statistik wider. An diesem Freitag erreicht die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus einen neuen Höchstwert: Das Robert-Koch-Institut (RKI) registrierte 1188 neue Todesfälle innerhalb eines Tages. Die Neuansteckungen binnen 24 Stunden belaufen sich auf 31.849.

Der bisherige Höchstwert der Neuinfektionen innerhalb eines Tages lag bei 33.777 am 18. Dezember, der Negativrekord für die in Zusammenhang mit dem Coronavirus Verstorbenen lag bislang bei 1129, der am 30. Dezember registriert wurde. Insgesamt sind in Deutschland damit 38.795 Menschen an einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund 1.494.100 an.

Das RKI ruft dazu auf, die gemeldeten Fallzahlen mit Vorsicht zu genießen. Möglicherweise ergebe sich ein verzerrtes Bild, da in den Wochen um Weihnachten und Silvester weniger getestet wurde. "Dies kann dazu geführt haben, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet wurden." So seien auch die Zahlen für die 7-Tage-Inzidenz mit Vorsicht zu bewerten. Das RKI geht davon aus, dass "belastbare Zahlen" zum Infektionsgeschehen frühestens Ende kommender Woche/Anfang übernächster Woche vorliegen.

An diesem Freitag liegt die 7-Tage-Inzidenz für ganz Deutschland bei 136,5 auf 100.000 Einwohner. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Traurige Spitzenreiter sind derzeit Sachsen (297,6) und Thüringen (256,9). Die wenigsten Neuinfektionen gibt es derzeit in Bremen (73,5).

Weitere Quellen • RKI