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Nach Covid-Pause - endlich wieder die Schulbank drücken

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Nach Covid-Pause - endlich wieder die Schulbank drücken
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Geschlossene Schulen, Lernplattformen und Eltern am Limit: Die Covid-19-Pandemie bringt die Bildungssysteme durcheinander wie selten zuvor. Kinder freuen sich nach Monaten Fernunterricht über die Rückkehr in die Schule.

POLEN

Polens jüngste Kinder sahen jetzt nach mehr als zwei Monaten zum ersten Mal wieder Klassenzimmer von innen. Doch nicht jeder ist glücklich. Momentaufnahmen aus Warschau.

Marta Mikiel, PR-Profi:

„Ich meine, es ist ein bisschen Angst dabei und bei all den Infektionen könnte es nicht lange halten. Und warum werden Lehrer eigentlich nicht als Erste geimpft? Ich meine, das ist wichtiger als die Impfung von Senioren."

Aber - schon im Sommer warnte die Unesco vor dem Verlust des Schulalltags: "Lernverluste drohen auch über diese Generation hinaus und machen jahrzehntelange Fortschritte zunichte".

RUSSLAND

Auch in Moskau hatten die Schüler seit Oktober Tele-Unterricht und sitzen nun wieder auf der Schulbank. Spezielle Maßnahmen sollen die Ausbreitung des Virus minimieren: Temperaturen messen und gestaffelte Pausen.

Viele Schüler sind begeistert. Ein Mädchen:

"Ich freue mich sehr, meine Klassenkameraden und vertrauten Gesichter zu sehen – ohne Freunde ist Lernen viel schwerer."

Eine andere Moskauer Schülerin:

„Es ist eine andere Atmosphäre in der Schule, endlich nicht mehr dieser Fernunterricht. Man kann mit den Kumpels kommunizieren, Lehrer sehen. Ich mag das.“

ITALIEN

Und auch in Rom wurden die Oberschulen wieder geöffnet und einige Schüler konnten nach fast zehn Monaten Fernunterricht wieder in die Klassenzimmer zurück. Aus jeder Klasse war nur die Hälfte der Schüler zugelassen, um genügend Raum zwischen den Schreibtischen für die soziale Distanzierung zu lassen.

Viele gingen aber lieber protestieren. Was sie fordern: Mehr Investitionen sollen heruntergekommene Klassenzimmer aufmöbeln, und sicherere öffentliche Verkehrsmittel, um die Übertragung des Virus zu bremsen.

su mit AP, AFP