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McLarens Partnertausch: Mit Schwaben-Power Mercedes überrunden?

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Der neue Formel-1-Bolide vom Team McLaren
Der neue Formel-1-Bolide vom Team McLaren   -   Copyright  McLaren
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Mit Mercedes unter der Motorhaube will der Rennstall McLaren zurück an die Formel-1-Weltspitze rasen.

Die Briten präsentierten als erstes der zehn Teams ihren Boliden für die neue Saison, in der vor allem Zugang Daniel Ricciardo die Lücke zu den Top-Teams Mercedes und Red Bull schließen soll.

Unter dem deutschen Teamchef Andreas Seidl ging es jüngst eigentlich nur aufwärts. Seit 2019 im Amt, verbesserte sich McLaren unter Seidl im selben Jahr zunächst auf Platz vier der Konstrukteurswertung. In der vergangenen Saison sprang dann immerhin schon Platz drei heraus.

Ricciardo: "Hart zu mir selbst sein"

McLaren trennte sich sich zwar von Motorenhersteller Renault. Vom Formel-1-Team der Franzosen kam aber die neue Nummer eins im Cockpit aus Australien, Daniel Ricciardo.

Der 31-Jährige belegte 2020 den fünften Platz in der Fahrerwertung und sagte bei der Vorstellung des neuen Gefährts in der britischen Firmenzentrale in Woking: "Ich erwarte, dass ich in diesem Jahr richtig durchstarte. Natürlich braucht es etwas Zeit, um ein neues Team und ein neues Auto kennenzulernen. Aber ich denke, ich werde hart zu mir selbst sein und mir dafür nicht zu viel Zeit lassen.''

An diesem Dienstag folgte Ricciardos erste Fahrt auf der firmeneigenen Teststrecke.

Der Brite Lando Norris bleibt durch den Ricciardo-Wechsel die Nummer zwei bei McLaren. Eine Rolle, die er schon seit zwei Jahren innehat: "__Wir werden hoffentlich sehr gut zusammenarbeiten, so wie ich es in den letzten beiden Saisons getan habe, und wir können das Team pushen, um den nächsten Schritt zu machen und kontinuierlich hart zu arbeiten, um die Lücke zu den Spitzenteams zu schließen. Und ja, das ist hoffentlich der Plan.''

Die Präsentation des MCL35M fand hinter verschlossenen Türen in Woking statt. Unter anderem stellten die Team-Mitarbeiter ihren eigenen Formel-1-Song vor.

Eine sehr erfolgreiche britisch-schwäbische Koproduktion gab es in der Motorsport-Königsklasse bereits zwischen 1995 und 2014. Heraus spangen seinerzeit immerhin drei Fahrer-Titel durch Mika Häkkinen und Lewis Hamilton, auf die nun im Idealfall Ricciardo folgen soll.