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Gastro-Öffnung in Vorarlberg - doch nur wenige Wirte wollen aufsperren

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Von Andrea Büring
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Restaurant in Österreich
Restaurant in Österreich   -   Copyright  Matthias Schrader/Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved

Weiße Berge, blauer Himmel ... Hüttenzauber. Das ist in Vorarlberg kein Schnee von gestern. Denn ab diesem Montag dürfen Restaurants und Cafés unter strengen Auflagen wieder öffnen: Sperrstunde ist um acht Uhr abends, zwei Meter Mindestabstand gilt zwischen den Tischen und Gäste müssen einen negativen Coronatest vorzeigen sowie FFP2-Masken tragen. Die Regeln wirken auf manche Wirte abschreckend.

Andreas Nussbaumer von der Palast Gastronomie Hohenems räumt ein:

Die Umsätze, die wir 2021 im März erwirtschaften können, werden vom Guthaben abgezogen. Das heißt, das reduziert natürlich die Förderung. Aber wir wollen öffnen und unseren Gästen wieder was bieten, und darum sind wir da.

So wie Andreas Nussbaumer denken längst nicht alle. 60 Prozent der Restaurants und Skihütten wollen geschlossen bleiben oder weiter ausschließlich Essen zum Mitnehmen anbieten.

Wenn die Verordnung so ist, dass wenn wir draußen Tische aufstellen einen Test verlangen müssen, wenn einer eine Leberkäs-Semmel holt, dann werden wir nicht aufsperren, sondern so weitermachen, wie es bis jetzt läuft.
Wilfried Madlener
Besitzer, Schwartenstadl

Wie Wilfried Madlener vom "Schwartenstadl" denken viele: zu umständlich, nicht rentabel. Denn wenn die Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben, erhalten sie weiter staatliche Unterstützung. Und diese fällt für Wirte, die öffnen, dementsprechend geringer aus.