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Migranten: Mittelmeeranrainer wollen ihre Last teilen

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Copyright ARIS MESSINIS/AFP
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Von su mit dpa
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Die Innenminister der fünf Mittelmeerländer an vorderster Linie der Massenmigration nach Europa sind in Athen zusammengekommen. Sie möchten, dass die EU-Partner die Last gerechter aufteilen.

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Die Innenminister der fünf Mittelmeerländer an vorderster Linie der Massenmigration nach Europa sind in Athen zusammengekommen. Sie möchten, dass die EU-Partner die Last gerechter aufteilen.

Ihre drei Forderungen: bessere Zusammenarbeit mit den Ländern in Afrika, im Nahen Osten und in Südasien, aus denen die meisten Migranten und Asylsuchenden in Europa stammen; größere Bereitschaft anderer EU-Mitgliedstaaten, neu angekommene Migranten aufzunehmen; und einen zentralisierten europäischen Rückführungsmechanismus, der von der Exekutivkommission der EU überwacht wird.

Byron Camilleri, maltesischer Innenminister:

"Wir wollen nicht länger für unsere geografische Lage bestraft werden. Wir wollen nicht länger allein gelassen werden mit irregulären Ankünften aus Drittländern. Wir wollen nicht länger dafür bestraft werden, dass wir auf See Leben retten."

Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska:

“Durch verstärkte Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern können wir irreguläre Ankünfte vermeiden, Menschenhandel, den Handel mit Einwanderern und natürlich den Verlust von Menschenleben.”

SICHERHEIT, ASYLRECHT UND BILDUNG

Mehr als tausend Menschen demonstrierten am Samstag im Zentrum von Athen aus Solidarität mit Migranten und Flüchtlingen. Sie forderten Sicherheit, Asylrecht und Bildung für Migranten, die sich oft erschütternden und gefährlichen Reisen aussetzten, um an die Küsten Europas zu gelangen.

ALLTAG IM MITTELMEER

Das private Hilfsschiff «Ocean Viking» hat in internationalen Gewässern vor Libyen am Samstag mehr als 100 Bootsmigranten an Bord genommen, so die Betreiberorganisation SOS Mediterranee (auf Twitter). Das Team habe 106 Menschen aus einem überbesetzten Schlauchboot aus Seenot gerettet, hieß es. Bereits im Laufe der Woche hatte die Mannschaft nach Angaben einer

Sprecherin in einem anderen Einsatz zehn Menschen aufgenommen.

su mit dpa

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