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Fast 40 Jahre Planung: Eines der größten Gebäude Europas wird renoviert

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Fast 40 Jahre Planung: Eines der größten Gebäude Europas wird renoviert
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Der Justizpalast in Brüssel: Eines der größten Gebäude Europas und - stark renovierungsbedürftig. An vielen Stellen sind die Decken und das Gemäuer undicht. Außerdem müssen Teile der Konstruktion dauerhaft abgestützt werden. Jetzt unternimmt die belgische Regierung eine neuen Anlauf, um das Gebäude wieder auf Vordermann zu bringen.

"Es ist unangenehm. Es gibt Gerichtssääle und Büros, die mehr wie Slums aussehen und nicht wie Justizräume", sagte Jean de Codt, einer der Gerichtspräsidenten.

In dem Gebäude gibt es über 250 Räume, darunter fast 30 Gerichtssääle. Aber von normalem Arbeiten kann angesichts des Zustands des Gemäuers schon lange keine Rede mehr sein. "Dieser Gang kann zusammenbrechen. An einigen Stellen sieht man, wie der Boden nachgibt. Es ist also nicht sicher, dass das Ganze stabil ist", sagte die Gerichtsangestelle Nathalie Minnen.

Seit Mite der 1980er Jahre steht ein Gerüst. Das soll jetzt als erstes wieder auf den neuesten Stand gebracht werden, damit die Renovierung richtig losgehen kann. "Das erste, was wir tun ist, das Gerüst zu stabilisieren, damit die Arbeiten so ausgeführt werden könne, wie das schon 1984 geplant wurde. Das ist sehr wichtig", sagte der zuständige Staatssekretär Mathieu Michel.

Bis 2030 soll die Renovierung jetzt abgeschlossen sein- mehr als 45 Jahre nach dem Beginn der Planungen.