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Klimagipfel: Seltene Einigkeit der Mächtigen

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Klimagipfel: Seltene Einigkeit der Mächtigen
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Die Mächtigen der Welt versammelten sich am Bildschirm, um sich auf Einladung von US-Präsident Joe Biden eines Thema anzunehmen, das von der Coronavirus-Pandemie in den vergangenen Monaten in den Hintergrund gedrängt worden ist.

Biden rief zu dringendem Handeln im Kampf gegen den Klimawandel auf: „Ich spreche mit den Fachleuten und sehe das Potenzial für eine wohlhabendere und gerechtere Zukunft. Die Zeichen sind unübersehbar, die Wissenschaft ist unbestreitbar, aber die Kosten der Untätigkeit steigen weiter an. Die Vereinigten Staaten warten nicht. Wir sind entschlossen zu handeln“, so der US-Präsident. Biden sagte, die Wirtschaft habe längst erkannt, dass der Klimawandel nicht nur eine Gefahr darstelle, sondern auch eine riesige Möglichkeit sei, um Arbeitsplätze zu schaffen.

Von der Leyen: „Europa will der erste klimaneutrale Kontinent der Welt sein"

Ursula von der Leyen unterstrich die hohen Ziele, die sich die Europäische Kommission unter ihrer Leitung gesteckt hat: „Europa will der erste klimaneutrale Kontinent der Welt sein, aber um das Klima zu retten, brauchen wir die Welt. Wir brauchen alle großen Volkswirtschaften, die ihre Verantwortung wahrnehmen und den Übergang in eine Gelegenheit für alle verwandeln. Lassen Sie uns gemeinsam einen neuen weltweiten Maßstab für Klimaneutralität setzen. Lassen Sie uns an einer gemeinsamen Verpflichtung und einem gemeinsamen Vorgehen zur Verringerung des Schadstoffausstoßes bis 2030 arbeiten. Das bringt uns auf den Weg, den Ausstoß bis 2050 auf null zurückzufahren. Und das ist es, was unsere Erde braucht“, erläuterte die Präsidentin der Europäischen Kommission.

„Wenn Menschen an einem Strang ziehen, ist nichts zu schwer“

Wie sonst in wenigen Themen waren sich die Mächtigen einig: Auch der chinesische Präsident Xi Jinping und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin betonten die Dringlichkeit, Maßnahmen zu ergreifen.

Putin sprach sich für internationale Zusammenarbeit aus, um zu Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel zu kommen. Xi Jinping schloss seine Rede mit einem Sprichwort: „Wenn Menschen an einem Strang ziehen, ist nichts zu schwer“.