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Covid-19 in Deutschland: Rechte für Geimpfte "hinken Realität hinterher"

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Von Euronews
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Coronavirus: Testzentrum in Deutschland
Coronavirus: Testzentrum in Deutschland   -   Copyright  Sebastian Kahnert/(c) dpa-Zentralbild

An diesem Dienstag meldet das Robert Koch-Institut 10 976 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 344 weitere Todesfälle in Deutschland. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 167,6.

Die Diskussion um die Erleichterungen für Menschen, die vollständig geimpft sind, geht nach dem Impfgipfel mit Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer weiter. So erklärte die Grünen-Politikerin Kathrin Göring-Eckardt in einem Interview der Funke-Mediengruppe, der Impfgipfel lasse viele Fragen offen "und hinkt der Realität hinterher".

"Dass für bereits Geimpfte und Genesene Beschränkungen bald verlässlich und in verantwortlichem Ausmaß zurückgenommen werden können, ist gut und überfällig", sagte Göring-Eckardt weiter.

Bayerns Regierungschef Markus Söder erklärte, auf dem Impfgipfel habe es eine "sehr kontroverse Debatte" um die Rechte von Geimpften gegeben. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier meinte zu den Grundrechtseinschränkungen von Geimpften: "Der Staat verleiht keine Grundrechte, sondern den Menschen stehen diese Grundrechte zu. Deshalb ist hier dringender Handlungsbedarf geboten."

Impfen im Drive-In

In Hildesheim gibt es mittlerweile sogar Impfungen im Auto. Viele Menschen, die hierher kommen, sind sehr erleichtert. So berichtet eine Frau, dass ihr Vater keine Arzt-Termine mag - und dass er nach nur 10 Minuten Wartezeit drangekommen sei.

Eine andere Frau ist erleichtert darüber, dass sie jetzt geimpft ist. Das gebe ihr Hoffnung, meint sie.