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Umrüstung der Akropolis: Athens Wahrzeichen wird barrierefrei

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Das Wahrzeichen von Athen, die Akropolis
Das Wahrzeichen von Athen, die Akropolis   -   Copyright  Louisa Gouliamaki/AP Photo
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Griechenland rüstet sein bekanntestes Wahrzeichen, die Akropolis, für Menschen mit Behinderungen weiter um.

Laut Kulturministerium sollen Schilder in Blindenschrift sowie mit fettgedruckten Aufschriften/Lettern vor allem sehbehinderten Besucher:innen den Zugang erleichtern. Außerdem würden Geländer und Warnschilder bei starken Gefällen installiert.

Die griechische Ministerin für Kultur und Sport, Lina Mendoni, verteidigte das Projekt: "Wir glauben, dass die Akropolis mit all ihrer Symbolik und ihren Werten auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich sein sollte."

Schon Ende des vergangenen Jahres bekam die Sehenswürdigkeit einen neuen Fahrstuhl sowie einen Betonweg. Oppositionsführer Alexis Tsipras stichelte, die Neuerungen seien "Missbrauch an Griechenlands kulturellem Erbe".

Der verantwortliche Architekt der Akropolis, Emmanouil Korres, erklärte, dass jeder Eingriff in ein Denkmal ästhetische Probleme schaffe. Es gebe keine Restaurierung, bei der das nicht der Fall sei.

Griechenlands führender Verband für Menschen mit Behinderungen begrüßte die neuen Installationen, forderte aber weitere Sicherheitsvorkehrungen.

Im Jahr 2019, bevor die Corona-Pandemie den Tourismus lahmlegte, besuchten mehr als dreieinhalb Millionen Menschen das Wahrzeichen von Athen.