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Start der EURO 2020: Fan-Reisen durch 11 Länder

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Italiens Fußball-Nationalmannschaft trainiert im Olympiastadion in Rom
Italiens Fußball-Nationalmannschaft trainiert im Olympiastadion in Rom   -   Copyright  Alessandra Tarantino/AP Photo
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Heute geht es also endlich los, die Fußball-Europameisterschaft in elf Ländern, die wegen der Pandemie um ein Jahr verschoben werden musste, startet mit dem Auftaktspiel zwischen der Türkei und Italien in Rom.

Natürlich gelten viele Corona-Vorschriften - so darf beispielsweise nur eine begrenzte Anzahl von Fans ins Stadion. Immerhin, im Stadio Olimpico sind 16.000 Zuschauer zugelassen.

"Ein Hauch von Revolution"

"Ich freue mich so", sagt ein italienischer Fußballfan. "Endlich sind wieder die großen Events da. Die Menschen gehen wieder raus, sie fangen wieder an zu leben. Ein Hauch von Revolution liegt in der Luft. Und es gibt die Hoffnung, dass wir aus diesem Alptraum herauskommen."

Ein Anhänger der türkischen Nationalelf ist extra aus den Niederlanden angereist: "Weil aus der Türkei keine Fans kommen dürfen, sind wir 1.500 Kilometer gereist, um unsere Nationalmannschaft hier in Rom anzufeuern."

Europol hofft auf weniger Hooligans

Die Euro 2020 - sie wird auch eine Herausforderung für die Sicherheitsbehörden. Europol überwacht zusammen mit den europäischen Polizeibehörden das Turnier. Man glaubt, das aufgrund der Pandemie weniger Fans und somit auch weniger Hooligans zu den Spielen kommen.

Schwierig wird es, die Reisebewegungen der Fans vorauszusagen. Denn normalerweise treffen die sie aus ganz Europa in einem Land ein. Jetzt werden die Fans aus vielen verschiedenen Ländern zu vielen verschiedenen Zielen reisen.
Max Daniel
Stabschef, Zentrum für internationale Polizeikooperation

Im Kontrollraum der Polizeibehörde Europol in Den Haag werden in den kommenden vier Wochen Beamte aus allen Teilnehmerländern besonders wachsam sein.