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Wahltalfahrt 2021: Die Linke macht sich Mut

Von euronews
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Janine Wissler und Dietmar Bartsch
Janine Wissler und Dietmar Bartsch   -   Copyright  MICHELE TANTUSSI/AFP
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In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nur unter "ferner liefen" und in der einstigen Hochburg Sachsen-Anhalt ein Abrutschen auf elf Prozent. Das Wahljahr 2021 steht für die Partei Die Linke bisher unter keinem guten Stern.

Mut machen für die Bundestagswahl Ende September stand da beim Parteitag an oberster Stelle. Richten sollen es klassische Themen linker Politik und mit Janine Wissler sowie Dietmar Bartsch ein Führungsgespann der Gegensätze: Frau-Mann, jung-alt, west-ost.

Bartsch: „Wir sind bereit, uns mit den Mächtigen anzulegen"

„Wir wollen flächendeckende Tarifverträge stärken, und wir wollen einen Mindestlohn von 13 Euro. Die Linke steht an der Seite der Arbeitenden - die, die täglich den Reichtum in diesem Land erarbeiten und die den Laden am Laufen halten. Und wir wollen eine Gesellschaft, in der die Rente den Lebensstandard sichert und vor Altersarmut schützt“, sagt Wissler. Und Bartsch kündigte an: „Wir sind bereit, uns mit den Mächtigen anzulegen. Wir akzeptieren nicht, dass Familie Quandt-Klatten in der Krise 20 Milliarden Vermögenszuwachs hat. Wir stellen die Verteilungsfrage."

In Meinungsumfragen kommt Die Linke derzeit auf rund sieben Prozent der Stimmen. Bei der Bundestagswahl 2017 lag die Partei bei 9,2 Prozent und punktete dabei besonders in Ostdeutschland und den Stadtstaaten.