"Müssen mit den Taliban reden" - Maas beendet Reise durch Nachbarstaaten Afghanistans

Maas in Doha
Maas in Doha Copyright KARIM JAAFAR / AFP
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Nach Usbekistan und anderen Ländern besuchte der deutsche Außenminister Heiko Maas das Golfemirat Katar. Mit Blick auf Afghanistan sagte er, es gebe nun praktische Dinge zu regeln und deshalb gehe kein Weg daran vorbei, mit den Taliban zu sprechen.

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Washington und seine Verbündeten bekommen die Folgen des Truppenabzugs aus Afghanistan deutlich zu spüren. In Europa vesuchen Regierungschefs, einer zukünftigen Fluchtbewegung aus Afghanistan zu begegnen und suchen nach Möglichkeiten, mit den Taliban in Austausch zu treten.

Deutschlands Außenminister Heiko Mass hat sich am Dienstag in Doha zur Lage in Afghanistan geäußert. Die Hauptstadt Katars fungierte, wie auch Taschkent in Usbekistan, als Drehkreuz für die Evakuierungen.

"Allen Beteiligten ist die Dringlichkeit absolut bewusst. Und alle wissen ebenfalls, dass es ohne internationale Zusammenarbeit nicht gelingen wird, diese außerordentlich schwierige Lage in den Griff zu bekommen", so Maas. Und weiter: "Ich persönlich glaube, es führt überhaupt kein Weg vorbei an Gesprächen mit den Taliban, zum einen weil wir ganz praktisch Dinge lösen müssen wie der weitere Betrieb des Flughafens, und zum anderen weil wir uns Instabilität in Afghanistan schlichtweg überhaupt nicht leisten können."

Eine Priorität sei es, jenen zu helfen, die das Land mit den den Evakuierungsflügen verlassen konnten. Maas warnte vor eine humanitären Krise in Afghanistan und davor, dass das Land unten den Taliban zu einem "failed state", zueinem Gescheiterten Staat werden könnte.

In Katar beendete Maas seine Reise durch fünf Nachbarländer Afghanistans. Das Golfemirat Katar unerhält gute Beziehungen zu den Taliban in Afghanistan.

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