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Grenzübertritte: Seehofer spricht von "hybrider Bedrohung" aus Belarus

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Von Euronews mit AP, dpa
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Illegale Migranten an der polnisch-deutschen Grenze
Illegale Migranten an der polnisch-deutschen Grenze   -   Copyright  screengrab AP

Der illegalen Einwanderung aus Richtung Belarus einen Riegel vorschieben - das will die deutsche Regierung mit einer Stärkung der deutsch-polnischen Streifen schon auf polnischer Seite des Genzgebiets erreichen.

Hintergrund ist der enorme Anstieg von Flüchtenden, die über Belarus in Richtung Westeuropa drängen. Innenminister Horst Seehofer sprach von staatlich unterstützten Schleusertätigkeit:_ "Und das ist eine Form der hybriden Bedrohung, indem man Migranten als politische Waffe einsetzt. Das ist ein großes Problem. das wir such nur gemeinsam in der Staatengemeinschaft und in der Europäischen Union lösen können."_

Auch die EU beschuldigt den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, auf organisierte Weise Menschen aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen. Seehofer fasste zusammen: "Wir sind alle überzeugt, dass der Schlüssel zur Lösung des Problems wohl in Moskau liegt."

Mehr als 5.000 unerlaubt Eingereiste hat die deutsche Bundespolizei dieses Jahr auf der Belarus-Route registriert. 1903 waren es allein im September. Bis 17. Oktober kamen weitere 3000 illegal Eingereiste an der polnisch-deutschen Grenze hinzu. In Brandenburg, wo die meisten Menschen stranden, gingen die Zahlen in der vergangenen Woche leicht zurück. Unklar ist, ob das einem Trend entspricht.