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Immer wieder freitags: Greta & Co. demonstrieren

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Von euronews
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Immer wieder freitags: Greta & Co. demonstrieren
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Der Freitag ist seit geraumer Zeit der Tag der Woche, an dem sich Menschen zu Kundgebungen versammeln, um von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einen bewussteren Umgang mit der Umwelt zu fordern. London und Brüssel gehörten diesmal zu den Schauplätzen.

In Brüssel schleppte eine Protestgruppe ein Autowrack in das Bankenviertel und forderte den Governeur der belgischen Nationalbank, Pierre Wunsch, auf einem Spruchband auf, nicht mehr für das Klimachaos zu bezahlen.

Autowrack vor belgischer Nationalbank

Umweltschützer Frank Vanaerschot erläuterte: „Dies ist ein Wagen aus der Region Wallonien, in der es diesen Sommer schwere Überschwemmungen gab, die auch durch den Klimawandel verursacht werden. Wir stehen hier vor der Nationalbank, die Mitglied der Europäischen Zentralbank ist. Und warum? Weil die EZB, die die Wirtschaft, das Finanzsystem mit Tausenden von Milliarden Euro geflutet hat, um das System zu festigen, den Klimawandel unbeachtet gelassen hat. Sie hat Geld in Unternehmen gesteckt, die in fossile Brennstoffe machen, und in andere schmutzige Industriebereiche gesteckt und damit die Klimakrise weiter angeheizt."

Auch in Paris bekam die Finanzwelt auf einer kleinen Kundgebung ihr Fett weg, unter anderem für ihre Zusammenarbeit mit dem Erdölunternehmen Total. Das französische Fernsehen hatte kürzlich berichtet, dass in internen Veröffentlichungen des Konzerns schon 1971 auf Umweltschäden durch die Nutzung fossiler Brennstoffe hingewiesen worden sei.