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COP26: "Die Natur kann diesen Preis nicht mehr zahlen"

COP26: "Die Natur kann diesen Preis nicht mehr zahlen"
Copyright Yves Herman/AP
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Von Euronews mit DPA / EFE
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Von der Leyen sagte: "Netto-Null-Emissionen bis 2050 sind gut, aber reichen nicht. Wir brauchen echte Maßnahmen jetzt in diesem Jahrzehnt. Für Europa bedeutet dies, dass Minus 55 Prozent umgesetzt und geliefert werden müssen."

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Auf der der UN-Klimakonferenz in Glasgow haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, die Erderwärmung mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Von der Leyen sprach von einem "Moment der Wahrheit" und "der Pflicht zu handeln". Auf dem Weg zur Klimaneutralität müssten alle an Tempo zulegen.

Alle Anwesenden wollten auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Und deshalb rufe sie alle dazu, auf, "jetzt nichts unversucht zu lassen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen".

"Netto-Null-Emissionen bis 2050 sind gut, aber reichen nicht. Wir brauchen echte Maßnahmen jetzt in diesem Jahrzehnt. Für Europa bedeutet dies, dass Minus 55 Prozent umgesetzt und geliefert werden müssen.

Zweitens müssen wir uns auf ein solides Regelwerk einigen, um beispielsweise den globalen Kohlenstoffgrenzwert Wirklichkeit werden zu lassen. Setzen Sie den Preis für Kohlenstoffemissionen fest, die Natur kann diesen Preis nicht mehr zahlen."

"Setzen Sie den Preis für Kohlenstoffemissionen fest, die Natur kann diesen Preis nicht mehr zahlen."
Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin

Was ist mit dem 100-Milliarden-Dollar-Versprechen?

EU-Ratschef Charles Michel forderte ein radikales Umdenken und ein Modell der internationalen Zusammenarbeit.

"Wir sind stolz als Europäer an der versprochenen Bereitstellung von 100 Milliarden Dollar für die Länder, die diese Mittel am dringendsten benötigen, festzuhalten. Und wir ermutigen alle unsere Partner in den Industrienationen, unserem Beispiel zu folgen, das mir ganz wesentlich erscheint.

Das bereits 2009 auf dem Klimagipfel in Kopenhagen gemachte sogenannte 100-Milliarden-Dollar-Versprechen für Klimaprojekte in Entwicklungsländern ab 2020 ist bislang nicht erreicht worden - und einer der Knackpunkte auf der Agenda der COP26 in Glasgow.

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