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Lebensmittel teuer: Thanksgiving wird mager

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Von euronews
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Mitglieder einer US-Tafelorganisation
Mitglieder einer US-Tafelorganisation   -   Copyright  AP (Videostandbild)

Die steigenden Lebensmittelpreise in den Vereinigten Staaten - aber auch in europäischen Ländern - treffen zuallererst die Bedürftigen. Vereine wie Tafeln und andere Organisationen, die einkommensschwache Menschen mit kostenloser Nahrung oder zu günstigen Preisen versorgen, bringt das ebenfalls in Schwierigkeiten.

Wirtschaftliche Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und Lieferengpässe

„Unsere Tafeln sehen sich Preisen gegenüber, die zwei bis drei Mal höher sind als vor neun Monaten", sagt Katie Fitzgerald, die Leiterin einer US-Tafelvereinigung.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und Lieferengpässe sorgen für höhere Kosten, die sich letztlich auch an der Supermarktkasse und in den Geldbörsen der Menschen bemerkbar machen.

„Ich komme her, weil ich Essen für meine Familie brauche. In den Geschäften ist das sehr teuer, dafür reicht mein Geld nicht", sagt eine US-Amerikanerin, die im Bundesstaat Kalifornien die Dienste einer Tafel in Anspruch nimmt.

USA: Huhn statt Truthahn

Das in den USA so wichtige Erntedankfest Thanksgiving fällt bei manchen deshalb gezwungenermaßen weniger üppig aus als sonst. „Thanksgiving wird teuer. Der Preis für einen Truthahn wird nicht mehr so sein wie sonst. Die Leute wollen auf ihren Truthahn nicht verzichten. Glücklicherweise gibt es Huhn, bei uns gibt es das“, sagt eine Frau.

Dass sich die wirtschaftliche Lage beruhigt, die Lieferketten wieder wie gewohnt laufen, ist erst einmal nicht zu erwarten beziehungsweise kann je nach Pandemieverlauf noch Monate dauern. Hohe Preise werden sich folglich auch auf das Weihnachtsfest auswirken.