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Wien bietet erste Covid-Kinderimpfungen für 5-11-Jährige in Europa an

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Von Euronews  mit dpa, AP, Der Standard
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Wien bietet erste Covid-Kinderimpfungen für 5-11-Jährige in Europa an
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In Österreich ist eine Impfkampagne für Kinder von 5 bis 11 Jahren angelaufen. Die Behörden in Wien meldeten einen großen Andrang, alle verfügbaren Termine seien sofort ausgebucht gewesen.

Wien organisiert erste großflächige Kinderimpfung in Europa

Nach Angaben der Stadt Wien ist ihr Impfangebot für Kinder die erste von Behördenseite organisierte Kinder-Impfkampagne gegen das Coronavirus in Europa. Weil immer mehr Eltern in Wien den Wunsch einer Schutzimpfung für ihre Kinder geäußert hätten, habe sich die Stadt dazu entschieden, diese trotz fehlender Zulassung anzubieten, schreibt der STANDARD.

9.200 Termine soll es bis zum Jahresende für diese Altersgruppe geben, Montagfrüh seien alle Termine bereits vergeben gewesen. Die Behörden wollen das Angebot jetzt ausweiten.

In Österreich gilt seit Sonntag Mittnacht ein Lockdown für ungeimpfte Personen. Eine der meist diskutierten Fragen ist derzeit, wie der Lockdown kontrolliert werden soll. Die Polizei soll überprüfen, ob Betroffene geimpft oder in den letzten 180 Tagen von einer Corona-Erkrankung genesen seien. Zahlreiche Streifen seien für die Kontrollen abgestellt, sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).

2G in Berlin und Brandenburg

In Berlin und Brandenburg gilt seit Montag die 2G-Regel. Das heißt, dass nur noch Geimpfte und Genesene legal am öffentlichen oder kulturellen Leben teilzunehmen können. Ein negatives Corona-Testergebnis reicht für den Zutritt in Restaurants, Bars, Kinos, und Museen nicht mehr aus.

Die neuen Einschränkungen für Ungeimpfte gelten zunächst bis zum 28. November, die Länder können die Maßnahme je nach Infektionslage danach verlängern.

Ausgenommen von der 2G-Regelung sind Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Sie müssen wie bisher nur einen negativen Corona-Test vorzeigen. Außerdem gilt die Regeln nicht für Personen, die nachgeweislich aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Im öffentlichen Personennahverkehr ist allerdings keine 2G-Regeln vorgeschrieben, dort gilt weiterhin nur die Maskenpflicht.

Die Ampel-Parteien wollen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr künftig zusätzlich zur Maskenpflicht eine 3G-Regel einführen.

Großbritannien: Booster-Impfung schon ab 40 Jahren

Großbritannien empfiehlt eine Auffrischungsimpfung jetzt auch für Personen ab 40 Jahren. Das teilte Gesundheitsminister Sajid Javid nach einer entsprechenden Empfehlung der nationalen Impfkommission am Montag in London mit. In Großbritannien haben bereits mehr als 12,6 Millionen Menschen eine sogenannte Booster-Impfung erhalten. Bislang waren sie aber Menschen über 50 und Gruppen mit erhöhtem Risiko vorbehalten.

Außerdem raten Expert:innen dazu, auch 16- und 17-Jährigen eine zweite Dosis des BioNTech-Pfizer-Impfstoffs zu verabreichen. Jugendliche haben dort bisher nur eine Dosis bekommen.

Alle vier Landesteile England, Schottland, Wales und Nordirland wollten den Empfehlungen folgen, so der Minister.

"Wenn das Auffrischungsprogramm erfolgreich ist und sehr gut angenommen wird, könnten wir die Sorge um Krankenhauseinweisungen und Todesfälle aufgrund von Covid zu Weihnachten und für den Rest dieses Winters für Millionen von Menschen massiv verringern. Das ist so einfach wie entscheidend", sagte der stellvertretende Chefmediziner der britischen Regierung, Professor Jonathan Van-Tam.

Frankreich führt wieder Maskenpflicht an Schulen ein

Seit Montag gilt an Schulen in ganz Frankreich wieder eine Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab der ersten Klasse. Erst im Oktober war die Maskenpflicht im Unterricht in vielen 79 von 101 Départements aufgehoben worden.

Dass die Schulleitung den Impfstatus von Kindern und Jugendlichen abfragt, bleibt aber verboten.

Das Ziel sei, so wenig Klassen wie möglich zu schließen und zu verhindern, dass die Epidemie außer Kontrolle gerät.