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Geht es ihr gut? IOC-Chef Thomas Bach führt Videotelefonat mit Peng Shuai

Peng Shuai während eines Turniers in Anning im April 2019
Peng Shuai während eines Turniers in Anning im April 2019 Copyright STR/AFP
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Von euronews
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Die 35-jährige Spitzenspielerin aus China galt als verschollen, nachdem sie einen sexuellen Übergriff eines hochrangigen Politikers publik gemacht hatte. In den vergangenen Tagen war der internationale Druck auf China gewachsen.

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Erleichterung in der Tennis-Welt: die bis zu diesem Sonntag als verschollen gegoltene Spitzenspielerin Peng Shuai scheint tatsächlich wohlauf zu sein. Darauf lässt ein 30-minütiges Videotelefonat schließen, das IOC-Präsident Thomas Bach mit der 35-jährigen Chinesin führte.

Anschließend erklärte das Internationale Olympische Komitee, Peng Shuai habe dem IOC für die Sorge um ihr Wohlergehen gedankt. Sie halte sich in ihrem Haus in Peking aus und verbringe viel Zeit mit FReunden und Familie, wird Shuai zitiert. Sie forderte Respekt für ihre Privatsphäre, kündigte aber auch an, dem Tennis verbunden bleiben zu wollen. Eine Einladung von Thomas Bach zu einem Abendessen habe sie laut IOC angenommen.

Zuvor herrschte tagelang Rätselraten über das Schicksal der Doppelspezialistin. Chinesische Medien hatten bereits früher an diesem Sonntag versucht, die internationalen Bedenken zu zerstreuen.

Aufnahmen zeigen die zuletzt vermisste chinesische Tennisspielerin Peng Shuai an diesem Sonntagmorgen auf einem Jugendturnier in Peking zeigen. Das meldet Global Times.

Der Chefredakteur des englischsprachigen chinesischen Staatsmediums veröffentlichte bereits am Samstag ein Video, in dem die 35-Jährige den Angaben nach in einem Lokal in der chinesischen Hauptstadt zu sehen ist.

Peng Shuai hatte zu Monatsbeginn öffentlich dem ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten Zhang Gaoli vorgeworfen, sie im Jahr 2018 zum Geschlechtsverkehr gedrängt zu haben, nachdem sie dessen Annäherungsversuche zurückgewiesen habe. Im Anschluss an die Veröffentlichung der Vorwürfe galt die ehemalige Führende der Doppel-Weltrangliste als vermisst.

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