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Sorgen wegen Corona und Omikron: Diese Ski-Stars haben Covid-19

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Von Euronews  mit AP, AFP
Ski-Star Mikaela Shiffrin in Courchevel auf dem Siegertreppchen
Ski-Star Mikaela Shiffrin in Courchevel auf dem Siegertreppchen   -   Copyright  Giovanni Maria Pizzato/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Im französischen Courchevel stand US-Skistar Mikaela Shiffrin kurz vor Weihnachten noch auf dem Siegertreppchen, die Ausnahme-Sportlerin feierte ihren 72. Weltcup-Sieg. Doch am 27. Dezember gab die 26-Jährige bekannt, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert hat und im österreichischen Lienz nicht mit dabei sein kann, weil sie in Quarantäne ist.

Mikaela Shiffrin ist nur eine von mehreren Skirennläuferinnen, die sich offenbar mit der Omikron-Variante angesteckt haben.

"Der Skiweltcup hängt am seidenen Faden. Sollten wir bis Olympia im Februar heil durchkommen und dort wirklich alle weltbesten Athleten am Start stehen, dann grenzt das an ein Wunder." Das sagt FIS-Renndirektor Markus Waldner aus Südtirol. Er geht laut Schweizer Blick davon aus, dass wegen Omikron bald auch bei den Herren die Ansteckungszahlen in die Höhe schnellen.

Mikaela Shiffrin versucht es mit Philosophie: sie müsse die Lage von Tag zu Tag im Auge behalten - wie es derzeit die gesamte Welt tue. Sie könne sich nicht zu sehr um Trophäen und Titel sorgen, wenn sie sich anschaue, was sich rund um COVID abspiele.

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami (30) noch immer positiv

Die amtierende Riesenslalom-Weltmeisterin Lara Gut-Behrami aus der Schweiz hat ihre Corona-Quarantäne eigentlich schon hinter sich. Aber bei der 30-jährigen Tessinerin war der PCR-Test weiterhin positiv - und deshalb konnte auch sie in Lienz nicht an den Start.

Lara Gut-Behrami hatte am 17. Dezember in Val d'Isère leichte Erkältungssymptome - und hatte sich deshalb vor dem Rennen zurückgezogen.

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Schweizerin Lara Gut-Behrami hat Mitte Dezember den Super G in St. Moritz gewonnenPier Marco Tacca/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.

Katharina Liensberger (24) ist nach der Quarantäne zurück

Die Österreicherin Katharina Liensberger hat die Corona-Quarantäne schon hinter sich und schaffte es hinter der Slowakin Petra Vlhova in Lienz auf Platz 2 im Slalom.

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Katharina Liensberger freut sich über Platz 2 beim Slalom in LienzMarco Tacca/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Die Vorarlbergerin war am 20. Dezember, unmittelbar vor dem Rennen in Courchevel, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 24-Jährige ist geimpft und hatte nur leichte Symptome. Aber sie musste über Weihnachten in Quarantäne bleiben. 

Zu warm für den Super G der Herren

Neben der Pandemie macht dem Skizirkus auch der Klimawandel Sorgen. So musste der Super-G der Herren am Stilfserjoch in Italien wegen Regen und zu hoher Temperaturen abgesagt werden. Auf der Piste konnte die Sicherheit der Skirennläufer nicht gewährleistet werden.

Die im slowenischen Maribor geplanten Weltcuprennen der Frauen am 8. und 9. Januar waren angesichts der Wettervorhersagen schon zuvor abgesagt worden.

Weitere Quellen • Blick