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Fall Novak Djoković: Präsident Aleksandar Vučić schaltet sich ein

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Von euronews
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Djoković, hier auf einer Wandmalerei in Belgrad, ist in seiner Heimat ein Volksheld
Djoković, hier auf einer Wandmalerei in Belgrad, ist in seiner Heimat ein Volksheld   -   Copyright  Darko Vojinovic/ The Associated Press

Mitglieder der serbischen Gemeinde in Melbourne fordern die Freilassung des Tennisspielers Novak Djoković. Der Weltranglistenführende wartet in einem Quarantänehotel auf die Entscheidung, ob er in Australien bleiben und an den Australian Open teilnehmen darf oder das Land wieder verlassen muss. In Serbien beschäftigt der Fall die höchsten politischen Kreise.

„Ministerpräsidentin Ana Brnabić spricht in diesem Augenblick telefonisch mit einer Frau des Innenministeriums, um bis zum Urteil des australischen Gerichts am Montag nur um eines zu bitten: Dass Novak Djoković nicht in diesem schändlichen Hotel bleiben muss, sondern sich in einem Haus aufhalten kann, das er gemietet hat, damit er sich bei Überwachung Tag und Nacht auf das Turnier vorbereiten kann", so der serbische Präsident Aleksandar Vučić.

Djokovic gibt öffentlich nicht an, ob er gegen Covid-19 geimpft ist, was Voraussetzung für die Einreise nach Australien ist - es sei denn, man verfügt über eine medizinische Ausnahmegenehmigung. Diese hat Djoković, dennoch erfüllte er laut Grenzschutz nicht die Einreisebedingungen.

Djoković ein Opfer von Schikane?

euronews-Reporterin Nevena Petrović berichtet: „Während der australische Premierminister fordert, dass für alle dieselben Regeln und Vorgänge gelten, sagt der serbische Präsident, Djoković sei ein Opfer von Schikane. Der australische Tennisverband sagt, nur einer Handvoll der 26 beantragten Ausnahmegenehmigungen sei stattgegeben worden. Bis zur endgültigen Entscheidung bleibt der Weltranglistenführende in der Einwanderungsunterkunft von Melbourne."