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17-Jährige in Berliner Tram verprügelt: Betroffene gibt Rassismus als Motiv an

Tram M4 in Berlin Prenzlauer Berg, 23.11.2021
Tram M4 in Berlin Prenzlauer Berg, 23.11.2021 Copyright JOHN MACDOUGALL/AFP or licensors
Copyright JOHN MACDOUGALL/AFP or licensors
Von Euronews
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Dass sie verprügelt wurde, lag offenbar nicht an der fehlenden Maske. Die betroffene 17-Jährige stellt klar, dass sie aus rassistischen Gründen angegriffen wurde.

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Am vergangenen Wochenende geriet Berlin wegen einer Gewalttat in die Schlagzeilen. Eine 17-Jährige war in der Straßenbahn von einer Gruppe aus sechs Personen verbal beleidigt und körperlich angegriffen worden. 

Zunächst hatte es geheißen, dass die junge Frau angegangen wurde, weil sie in der Tram keine Maske trug. Doch mit dieser Version der Geschichte räumt Dilan nun auf. 

Auf ihrem Instagram-Account schreibt sie: "Mein Name ist Dilan S. Ich bin 17 Jahre alt, komme aus Berlin und wurde gestern zusammengeschlagen, weil ich Ausländerin bin", und weiter: "Weil die Presse mir keine andere Wahl lässt, die Wahrheit verdreht und Lügen über mich verbreitet, muss ich mich so an die Öffentlichkeit wenden."

Das habe sie auch gegenüber den Beamten angegeben. Sie sei nicht, wie von zahlreichen Medien berichtet, wegen ihrer fehlenden Maske angegriffen worden, sondern aus rassistischen Motiven. Zudem sei es die Gruppe gewesen, die keine Maske getragen habe. 

Nachdem der Streit in der Tram eskalierte, stiegen Dilan und die Gruppe an der Haltestelle Greifswalder Straße aus. Dort wurde die 17-Jährige festgehalten, geschlagen und getreten. 

In einem Video konnte die junge Frau die Täter filmen, was dazu führte, dass die Polizei einige der Männer ausfindig machen - und in Gewahrsam nehmen konnte. Dilan selbst musste nach dem Übergriff im Krankenhaus behandelt werden.

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