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Krieg in der Ukraine: Verheerende Angriffe in Charkiw und Kiew

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Von Euronews  mit AFP, AP
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Nach dem Raketenangriff in Charkiw
Nach dem Raketenangriff in Charkiw   -   Copyright  Pavel Dorogoy/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

An diesem Dienstag ist der Fernsehturm in Kiew von einem Luftschlag getroffen worden. Bei dieser Attacke wurden nach ukrainischen Angaben mindestens fünf Menschen getötet. Doch aus Charkiw im Osten des Landes werden weit mehr Todesopfer gemeldet.

Sorgen bereiten die Bilder des mehr als 60 Kilometer langen russischen Militärkonvois, der am Dienstagabend etwa 20 Kilometer von Zentrum von Kiew entfernt war. Einige Militärexperten gehen davon aus, dass die russischen Truppen wie in den Städten in Syrien vorgehen und Kiew einkesseln sollen. Dann könnte Russland humanitäre Korridore anbieten.

Viele Beobachter gehen davon aus, dass Wladimir Putin mit einem rascheren Vorankommen seiner Truppen gerechnet hatte.

In den Vororten der Hauptstadt hat es bereits verheerende Angriffe gegeben.

Am Dienstagvormittag hatte ein Marschflugkörper auf dem Freiheitsplatz von Charkiw mindestens 10 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt.

Weil die Hafenstadt Berdjansk ist von russischen Einheiten besetzt ist, kann die Ukraine kann ihre Häfen am Asowschen Meer nicht mehr nutzen.

An diesem Mittwoch sollten die Delegation Russlands und der Ukraine ihre Gespräche an der Grenze zu Belarus fortsetzen.

Da die russischen Truppen weiterhin das Gelände um das havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl kontrollieren, treffen sich Experten der Internationalen Atomenergieagentur in Wien, um über die Lage in der Ukraine zu beraten.