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Prozess um tödlichen Schuss in Tankstelle in Idar-Oberstein unterbrochen

Die Tankstelle in Idar-Oberstein am 21. September.
Die Tankstelle in Idar-Oberstein am 21. September. Copyright Thomas Frey/(c) Foto Hosser
Copyright Thomas Frey/(c) Foto Hosser
Von euronews
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Der Fall nach einem Streit um die Maskenpflicht sorgte für Entsetzen. Der Prozessauftakt war jetzt holprig.

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In Deutschland ist der Prozess gegen einen Mann, der einen Tankstellen-Mitarbeiter nach einem Streit um die Maskenpflicht erschossen haben soll, kurz nach Beginn unterbrochen worden. Das Landgericht Bad Kreuznach will der Verteidigung damit die Möglichkeit geben, neue Akten zu dem Fall einzusehen.

Laut Staatsanwaltschaft betrat der Angeklagte im September den Verkaufsraum einer Tankstelle in Idar-Oberstein ohne Corona-Schutzmaske. Der 20-jährige Mitarbeiter erinnerte den Mann demnach an die Maskenpflicht, dieser verweigerte sich jedoch. Daraufhin wollte ihm der Mitarbeiter kein Bier verkaufen. Der Angeklagte verließ den Laden. Laut Anklage kam er später bewaffnet zurück und erschoss den Mitarbeiter, als dieser ihn erneut an die Maskenpflicht erinnerte. 

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-Jährigen unerlaubten Waffenbesitz und Mord vor. Dessen Anwälte zeigten sich überrascht, dass sie erst jetzt über die neuen Entwicklungen informiert wurden. Die neuen Akten enthalten unter anderem ein psychologisches Gutachten über den Angeklagten.

Der Prozess hatte am Morgen begonnen und soll voraussichtlich am Freitag fortgesetzt werden.

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