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Moskauer Börse nimmt Handel wieder auf

Moskauer Börse nimmt Handel wieder auf
Copyright Pavel Golovkin/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von Katharina Sturm
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Die Moskauer Börse nimmt nach einem Monat Schließung den Handel wieder auf. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar stürtzte der russische Aktienindex deutlich ab.

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Die Moskauer Börse hat am Donnerstag nach einer einmonatigen Schließung den Handel mit einem Kursplus wieder aufgenommen. Jedoch gibt es viele staatliche Einschränkungen:

Ausländische Investoren sind nicht zugelassen und nur eine Handvoll Aktien können gehandelt werden. Insgesamt stehen nur die Aktien von 33 Unternehmen zum Handel. Darunter Papiere des Gasmonopolisten Gazpom, des Ölkonzerns Lukoil und der staatlichen Fluggesellschaft Aeroflot.

Als der wichtigste russische Aktienindex kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar um 50 Prozent eingebrochen war, wurde der Handel an der russischen Börse gestoppt.

Zwar nimmt die russische Börse den Handel wieder auf, jedoch nur sehr eingeschränkt. Abgesehen von nur einer Handvoll Aktien, die gehandelt werden dürfen, ist auch der Handelstag drastisch verkürzt - und zwar darf nur von 7:50 Uhr bis 12:00 Uhr Ortszeit gehandelt werden. Außerdem sind Leerverkäufe verboten. Das bedeutet, dass man nicht auf fallende Kurse setzen darf.

Die massive Unbeteiligung ausländischer Investoren, die Schließung von Unternehmen und zahlreichen Fabriken haben die russische Wirtschaft stark geschwächt. Dennoch könnten alle Bemühungen des Westens, den Krieg durch Sanktionen zu beenden, ohne Chinas Kooperation vergeblich sein.

Der ehemalige Wirtschaftsberater der russischen Regierung, Sergej Guriew, denkt, dass China darüber nachdenken sollte, was seine Interessen sind. Es sei in Chinas Interesse, Putin davon zu überzeugen, diesen Krieg zu beenden. Und wenn China sich diesem Ölembargo anschließe, dann würde der Krieg auch relativ bald enden, sagte der Wirtschaftsexperte, der sich im Exil befindet und Professor an der Pariser Sciences Po ist.

Analysten sind sich einig, dass die Weltwirtschaft nicht von heute auf morgen ohne russisches Öl und Gas auskommen kann, auch wenn sie ihre Abhängigkeit voerst deutlich verringern kann.

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