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Frankreich will militärische und humanitäre Hilfe weiter ausbauen

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Von Euronews  mit AFP/DPA/AP
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Ukrainische Soldaten bei einer Übung im Schützengraben unweit der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw (30. April 2022)
Ukrainische Soldaten bei einer Übung im Schützengraben unweit der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw (30. April 2022)   -   Copyright  SERGEY BOBOK / AFP

Die USA leisten mit Abstand den größten Beitrag zur militärischen Unterstützung der Ukraine. Jüngste von der US-Armee veröffentlichte Bilder zeigen die Verladung gepanzerter Mannschaftstransporter vom Typ M113 am 21. April von Georgien in die Ukraine.

Auch Frankreich hat angekündigt, seine Militärhilfe weiter ausbauen zu wollen. In welcher Form war zunächst nicht bekannt. Der wiedergewählte französische Präsident Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, er habe dem ukrainischen Staatschef versprochen, die militärische und humanitäre Unterstützung zu verstärken. Frankreich habe inzwischen mehr als 615 Tonnen humanitäre Hilfsgüter in die Ukraine geschickt.

Zudem sollen französische Experten weiter beim Sammeln von Beweisen und der Verfolgung von Kriegsverbrechen helfen.

Nach Angaben des Präsidialamts hat Frankreich inzwischen mehr als 615 Tonnen humanitäre Hilfsgüter geschickt, darunter medizinische Ausrüstung und Generatoren für Krankenhäuser. An schweren Waffen wurden unter anderem Panzerabwehrraketen des Typs Milan geliefert sowie die Haubitze Caesar. Nach früheren Angaben beträgt der Gesamtwert der gelieferten Militärgüter mehr als 100 Millionen Euro.

Im Osten des Landes, nahe der Ortschaft Barwinkowe, hat sich das ukrainische Militär vor dem erwarteten russischen Vormarsch verschanzt. Panzer seien sehr wichtige Waffen der ukrainischen Armee, sagt ein junger Soldat. Artillerie sei gut, aber für Angriffe aus der Ferne. Panzer seien wichtig für den Nahkampf, um die Soldaten zu schützen.

Diese Männer sind bestens ausgerüstet - mit westlichen Waffen. Was Moskau zum Anlass nimmt, der NATO einen Stellvertreterkrieg über die Ukraine gegen Russland vorzuwerfen. Nichts deutet darauf hin, dass dieser Konflikt in absehbarer Zeit beendet wird.