Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Sandsturm im Irak: Ein Todesfall und 5.000 Menschen mit Atembeschwerden

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
euronews_icons_loading
Aufnahme aus der südirakische Stadt Nassirija während des schweren Sandsturms
Aufnahme aus der südirakische Stadt Nassirija während des schweren Sandsturms   -   Copyright  ASAAD NIAZI/AFP or licensors

Wegen Dürre und Klimawandel: 7. Sandsturm innerhalb eines Monats im Irak-  sorgt für Atemprobleme

Ein schwerer Sandsturm über dem Irak hat mindestens ein Todesopfer gefordert. Tausende Menschen mussten wegen Atembeschwerden und Erstickungsgefahr in Krankenhäusern behandelt werden.

Offiziell wurden laut Gesundheitsministerium mehr als 5000 Fälle registriert - allein 2000 davon in der Hauptstadt Bagdad. Besonders gefährdet seien vor allem Asthmatiker und ältere Menschen.

Die Gesundheitsbehörden riefen die Einwohner laut der staatlichen Nachrichtenagentur INA dazu auf, "ihre Häuser nicht zu verlassen".

AHMAD AL-RUBAYE/AFP
Patienten in der Notaufnahme des Sheikh-Zayed-Krankenhauses in BagdadAHMAD AL-RUBAYE/AFP

Mindestens 6 der 18 irakischen Provinzen waren betroffen. Auf dem Flughafen von Bagdad wurde der Flugverkehr für mehrere Stunden eingestellt.

Sandstürme sind im Irak keine Seltenheit, haben sich haben sich aber wegen der extremen Trockenheit als Folge des Klimwandels verstärkt und treten immer gehäufter auf.

Dies war der siebte Sandsturm binnen eines Monats. Im vergangenen Jahr erlebte der Irak  eine der schlimmsten Dürren in Jahrzehnten. Das Land rechnet laut Meteorologen auch in den nächsten Monaten mit Sandstürmen.