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Wie steht es um Macron, Le Pen und Mélenchon bei der Wahl in Frankreich?

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Von Euronews  mit AFP, AP
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Emmanuel Macron bei der Parlamentswahl in Le Touquet in Frankreich
Emmanuel Macron bei der Parlamentswahl in Le Touquet in Frankreich   -   Copyright  Ludovic Marin/AP

Bei der Parlamentswahl in Frankreich zeichnet sich eine geringe Wahlbeteiligung ab. Bis zum Mittag hatten nur etwas mehr als 18 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgegeben. Das sind weniger als bei der Wahl 2017, als nur etwa die Hälfte der Stimmberechtigten an die Urnen gegangen waren.

Präsident Emmanuel Macron gab zusammen mit seiner Frau Brigitte seine Stimme um die Mittagszeit in Le Touquet Plage - einem nordfranzösischen Küstenort - ab.

Die rechtsextreme Marine Le Pen beklagt, dass Macron entgegen seiner Ankündigung bisher kein Verhältniswahlrecht bei der Parlamentswahl eingeführt hat. Es war nicht sicher, ob Marine Le Pens Partei in der Nationalversammlung in Paris einen Fraktionsstatus wird erreichen können, denn traditionell sind größere Parteien beim aktuellen Wahlrecht im Vorteil.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Partei von Jean-Luc Melenchon treten deshalb bei dieser Wahl in einem Linksbündnis unter dem Namen NUPES zusammen mit Grünen und Sozialisten an.

Ein Wähler beklagt, dass alles teurer geworden sei und dass die Politiker nur über den Krieg redeten, während der Liter Benzin jetzt 2 Euro 17 koste.

Ein anderer Wähler meint, dass es falsch sei zu sagen, dass diese Wahl nicht wichtig sei. Ein Präsident, der keine Mehrheit im Parlament habe, könne nichts tun.

Ob es Emmanuel Macron gelingt eine absolute Mehrheit für seine Präsidentenpartei zusammenzubekommen, entscheidet sich wohl erst in der zweiten Runde in einer Woche. Nur die Abgeordneten, die in ihrem Wahlkreis die absolute Mehrheit erhalten, sind heute Abend gewählt.

Euronews berichtet ab 20 Uhr LIVE im TV und im Internet über Hochrechnungen und Ergebnisse der Parlamentswahl in Frankreich.