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Neonazis müssen Züricher Waldhütte verlassen aber sind "nicht fahrfähig"

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Von Euronews
Die Polizei in Zürich entdeckte im Rahmen einer Patrouille 50 Personen, die offenbar unter falschen Angaben eine Waldhütte gemietet hatten.
Die Polizei in Zürich entdeckte im Rahmen einer Patrouille 50 Personen, die offenbar unter falschen Angaben eine Waldhütte gemietet hatten.   -   Copyright  Claude Gabriel on Unsplash

Die Polizei in Zürich hat an diesem Wochenende ein Treffen von Rechtsextremen aus Deutschland und der Schweiz aufgelöst. Gut ein dutzend TeilnehmerInnen wurden im Rahmen der Großkontrolle verwiesen und mussten die Waldhütte in Rüti sofort verlassen. 

Etwa 30 Menschen mussten allerdings "aufgrund ihrer Fahrunfähigkeit" vor Ort übernachten. "Die Polizistinnen und Polizisten trafen vor Ort auf rund 50 Personen, welche die Waldhütte anscheinend unter falschen Angaben gemietet hatten", hieß es in einer Pressemitteilung der Züricher Polizei.

Die Polizei war von Anwohner:innen an den Ort des Geschehens gerufen worden, nachdem aufgefallen war, dass es sich bei den Gesängen der Gruppe um rechtextreme Inhalte handelte. Dem Medium "ZüriToday" gegenüber sagte eine Anwohnerin, sie habe sich erst über die Live-Musik gefreut - dann aber die Songtexte im Internet überprüft und festgestellt, dass diese rechtextremistisch seien.

Auf Anfrage von Euronews konnte die Polizei nicht sagen, wie viele der Teilnehmer aus Deutschland und wie viele aus der Schweiz stammten.

Ein Treffen zu einem Konzert in St. Gallen am Samstag war von der Polizei auf Grundlage eines Artikels im Polizeigesetz verboten worden. Ob es sich um diese Gruppe handelt, die sich schließlich in Zürich traf, war nicht bekannt, kann aber laut Polizei auch nicht ausgeschlossen werden.