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Korruptionsverdacht: vier Festnahmen im Zusammenhang mit Olympia in Tokio

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Von Euronews  mit AFP, AP, dpa
Takahashi soll umgerechnet rund 330.000 Euro vom japanischen Bekleidungskonzern Aoki Holdings Inc. erhalten haben.
Takahashi soll umgerechnet rund 330.000 Euro vom japanischen Bekleidungskonzern Aoki Holdings Inc. erhalten haben.   -   Copyright  Kyodo News via AP

Wegen Korruptionsverdacht ist ein früheres Vorstandsmitglied des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Tokio verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt Haruyuki Takahashi, Bestechungsgelder von einem japanischen Bekleidungskonzern erhalten zu haben. Takahashi ist ehemaliger Mitarbeiter der japanischen Werbeagentur Dentsu, der damals exklusiven Marketingagentur für die Olympischen Spiele.

Japanischen Medienberichten zufolge bestritt Takahashi ein Fehlverhalten. Er habe angegeben, er sei für Beratung bezahlt worden. Auch drei Angestellte des Bekleidungskonzerns wurden festgenommen. Das Unternehmen bekam damals überraschend den Auftrag, das japanische Olympia-Team auszustatten.

Die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschobenen Spiele wurden im vergangenen Jahr in der japanischen Hauptstadt ausgetragen.