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Colorado River trocknet aus: Menschen müssen neue Anordnung befolgen

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Von Euronews  mit dpa
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Der Coloraro River in den USA
Der Coloraro River in den USA   -   Copyright  John Locher/AP Photo

Wegen anhaltender Wasserknappheit entlang des Colorado Rivers im Südwesten der USA müssen die US-Bundesstaaten Arizona und Nevada mit Kürzungen beim Wasser rechnen.

Die US-Regierung kündigte an wegen der Dürre, den Wasserabfluss aus zwei Stauseen, die durch den Colorado gespeist werden, das zweite Jahr in Folge zu verringern. Hintergrund ist die Prognose, dass sich die Pegelstände weiter absenken werden. Die extreme Dürre der vergangenen Jahrzehnte hat den Fluss nahezu ausgetrocknet.

"Zusammenbruch des Colorado-River-Systems vermeiden"

Jeder Sektor in jedem Bundesstaat sei dafür verantwortlich, dass das Wasser mit maximaler Effizienz genutzt werde, erklärte Tanya Trujillo, im Innenministerium zuständig für Wasser und Wissenschaft. "Um einen katastrophalen Zusammenbruch des Colorado-River-Systems und eine Zukunft voller Unsicherheiten und Konflikte zu vermeiden, muss der Wasserverbrauch im Einzugsgebiet reduziert werden", so der Politiker.

In den USA ist das Innenministerium mit seinen rund 70.000 Mitarbeiter*innen vor allem für die Verwaltung des bundeseigenen Landes zuständig. Das Ministerium entscheidet beispielsweise darüber, ob Naturschutzgebiete ausgewiesen werden oder ob Energiegewinnung wie Fracking erlaubt ist.

Die innere Sicherheit hingegen, die in Europa zum Verantwortungsbereich der Innenministerien zählt, ist in den Vereinigten Staaten Aufgabe des Heimatschutzministeriums.