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Weltweites Vorbild und eine Stütze für alle: Eine Nation trauert

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Von Anelise Borges
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Eine Nation trauert um ihre Königin, 09.09.2022
Eine Nation trauert um ihre Königin, 09.09.2022   -   Copyright  Euronews

96 Kanonenschüsse: einen für jedes Lebensjahr der Königin - an einem Tag ohne gleichen, angemessen für eine Königin wie sie.

Im Buckingham Palast, dem Mittelpunkt der Trauer einer ganzen Nation, versammelten sich Tausende, als wollten sie nicht glauben, dass ihre Queen für immer von ihnen gegangen ist.

"Sie war eine herausragende historische Persönlichkeit. Sie hat sich diesen Job nicht ausgesucht, und hat das beste daraus gemacht, bis zum Schluss", sagt Terry vor dem Palast.

"Es mag etwas befremdlich klingen, in Anbetracht dessen, dass ich sie nie getroffen habe, aber ich fand, dass sie eine angenehme Frau war, der man vertrauen konnte, wie der eigenen Großmutter", meint George.

"Wir wussten, dass es passieren würde, natürlich war sie schon recht alt und es ging ihr gesundheitlich seit einer Weile nicht gut, aber man wollte einfach nicht, dass es passiert. Es ist ein echter Verlust, denn sie war ein weltweites Vorbild und eine wunderbare Stütze für uns alle. Die Trauer ist gross, aber sie und ihre Leistung werden auch gefeiert, sie war weltweit angesehen", findet Terry, die mit ihrem Sohn zum Palast gekommen ist. 

Für viele verkörperte Elizabeth II. was es heißt, britisch zu sein. Ein Vorbild, eine Konstante, in einer sich stets wandelnden Welt. Eine Monarchin, die für ihren Job lebte und ihn mit Würde und Anstand versah.

"Ich habe sie immer bewundert und das, was sie für das Land getan hat, das Commonwealth und die Welt. Sie war ein wunderbares Beispiel für Engagement, gerade für Kinder ist es fantastisch, jemanden zu erleben, der so engagiert ist. Alle wundern sich darüber, wie sehr sie um sie trauern. Sie war ein Teil unser aller Leben. Es ist ein besonderer Moment, es ist einer, um sie zu feiern", sagt Andrea.

Es ist bedeutendes Kapitel im Leben dieses Landes, das nun zu Ende gegangen ist. Es hinterlässt Tausende von Menschen mit einem Gefühl des Verlustes - ein Verlust, dessen Verarbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Das ist ein Bericht von unserer Korrespondentin Anelise Borges, für Euronews in London.