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EU-Resolution gegen Ölförderung in Uganda: "Neokolonialismus und Imperialismus"

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Von africanews
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Benzintransport in Uganda
Benzintransport in Uganda   -   Copyright  AFP

Vor kurzem hat das EU-Parlament in einer eine Resolution Menschenrechtsverletzungen, erhebliche Umwelt- und Klimarisiken und die mögliche Umsiedlung von mehr als 100.000 Menschen für die Ausbeutung von Ölfeldern und den Bau einer über 1100 Kilometer langen Pipeline in Tansania und Uganda kritisiert. 

Führend in dem internationalen Konsortium mit Partnern aus China und Afrika ist die französische Total. "Die EU und die internationale Gemeinschaft werden aufgefordert, maximalen Druck auf die ugandischen und tansanischen Behörden und die Projektträger auszuüben, um die Umwelt in den geschützten und sensiblen Ökosystemen zu schützen und das Projekt zu beenden", heißt es in der Entschließung. 

Ugandas Präsident Museveni will das Projekt fortsetzen und andere Investitionspartner suchen, sollte Total der Resolution des EU-Parlaments folgen und das 4,5 Milliarden Dollar teure Projekt stoppen. 

Die Resolution stehe "für Neokolonialismus und Imperialismus gegenüber Uganda und Tansania; der Antrag ziele darauf ab, die Entwicklung beider Länder zu beschneiden", so ein hoher ugandischer Parlamentarier. 

Die Fördermengen würden nur 0,5 Prozent der weltweiten Emissionen ausmachen, während die EU mit nur 10 Prozent der Weltbevölkerung 20 Prozent der Emissionen ausstossen würden.