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Mehr als Mahsa Amini: "Frauen, Leben, Freiheit!" Trotz 1.200 Festnahmen weiter Proteste in Iran

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Von Euronews  mit AP, AFP
Proteste in Iran - Menschenrechtsgruppen bringen Bilder ins Ausland
Proteste in Iran - Menschenrechtsgruppen bringen Bilder ins Ausland   -   Copyright  AP Photo   -  

Die Proteste in Iran gehen weiter - auch wenn laut Agentur AP inzwischen schon mehr als 1.200 Menschen festgenommen worden sind. Nach Angaben iranischer Staatsmedien gibt es mindestens 41 Tote - darunter mehrere Frauen und zwei sogenannte Basidschi - Hilfspolizisten, die zur Revolutionsgarde gehören. Offenbar wurden auch Protestierende von Sicherheitskräften erschossen.

Der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini ist der Tropfen, der das Faß der Unzufriedenheit der Menschen zum Überlaufen gebracht hat.

Die Menschen im Iran leiden auch unter einer Wirtschafts- und Finanzkrise, weil das Land jetzt schon seit Jahren mit Sanktionen belegt ist. Bei den Verhandlungen über ein Atomabkommen mit dem Westen hofft die Europäische Union zwar auf Fortschritte, bisher wurden diese aber nicht konkret erzielt.

Frauen skandieren schwenken ihre Kopftücher und rufen: "Frauen, Leben, Freiheit" - bei einer Demonstration am Samstagabend im Zentrum von Teheran.

Die Regierenden organisieren Demonstrationen - auch wieder an diesem Sonntag im Zentrum der Hauptstadt Teheran -, bei denen die Teilnehmenden die strenge Kleiderordnung für Frauen verteidigen. Die oberste Staatsführung will an den umstrittenen geltenden Regeln festhalten.