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Japan: Staatsbegräbnis für Shinzō Abe

Staatsbegräbnis für den ermordeten Ex-Premierminster.
Staatsbegräbnis für den ermordeten Ex-Premierminster. Copyright Franck Robichon/AP
Copyright Franck Robichon/AP
Von Fréderic Bouchard
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Mit dem Staatsbegräbnis des ermordeten Shinzo Abe endet die Geschichte eines Politikers, der Japan wie kaum ein anderer geprägt, aber auch gespalten hat.

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Mit dem Staatsbegräbnis des ermordeten ehemaligen japanischen Premierministers Shinzo Abe endet die Geschichte eines Politikers, der Japan wie kaum ein anderer geprägt, aber auch tief gespalten hat.

4.300 japanische und ausländische Würdenträger – darunter US-Vizepräsidentin Kamala Harris – wohnten der Zeremonie bei.

Abe wurde im Juli nach einer privaten Trauerfeier eingeäschert, wenige Tage nachdem der 67-Jährige bei einem Wahlkampfauftritt niedergeschossen und wenig später für tot erklärt worden war.

Abe war der am längsten amtierende Ministerpräsident Japans. Mit den nach ihm benannten "Abenomics" krempelte Abe das Land um. Allerdings war Abe nicht unumstritten. 

In Abes Amtszeit fiel auch eine tiefgreifende Änderung der Außen- und Sicherheitspolitik, so dass japanische Truppen erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg an Auslandseinsätzen teilnehmen konnten. Der Kurswechsel stieß jedoch in der Bevölkerung auch auf Kritik.

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