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Die Gefängnisrevolte von Guayaquil wurde niedergeschlagen und die Häftlinge verlegt

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Von Eva Reichhardt
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Die Gefängnisrevolte von Guayaquil wurde niedergeschloagen und die Häftlinge verlegt

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Die ecuadorianische Regierung hat erklärt, dass sie die Kontrolle über das Gefängnis von Guayaquil wiedererlangt hat. Die Häftlinge wollten nicht verlegt werden und hatten deshalb Feuer entfacht. 1400 Gefangene sollen in ein anderes Gefängniss in die Nachbarprovinz Manabí verlegt werden.

Guillermo Rodríguez, Chef der Gefängnisverwaltung erklärt dazu:

"Die Rädelsführer, gewalttätige Kriminelle, die die organisierte Verbrechergruppe 'Chone Killer' anführten und bewaffneten Widerstand" gegen Polizei und Militär leisteten, "sind jetzt im Gefängnis von La Roca", Wir haben die Rebellion unter Kontrolle".

An der Operation zur Übernahme des Gefängnisses in Guayaquil waren etwa 1.300 Polizisten und ebenso viele Militärangehörige beteiligt. Bandenkriege stellen ein großes Problem in den Gefängnissen von Ecuador dar.

Bei der Kontrolle der Zellen haben die Ordnungskräfte versteckte großkalibrige Waffen und eine beträchtliche Menge an Munition gefunden.

Die Operation zur Wiedererlangung der Kontrolle über das Gefängnis fand inmitten eines Programms statt, mit dem die Regierung versucht, die seit mehr als zwei Jahren andauernde Gefängniskrise zu lösen.

Im Jahr 2022 sind in den ecuadorianischen Gefängnissen bereits mehr als 100 Insassen gewaltsam ums Leben gekommen, und seit 2020 wurden bei häufigen Zusammenstößen zwischen Banden, die um die Kontrolle der Gefängnisse kämpfen, mehr als 400 Menschen getötet.

Die Vorfälle im Gefängnis von Guayaquil fielen zudem in eine Zeit, in der in der südwestlichen Provinz Guayas, deren Hauptstadt Guayaquil ist, angesichts der eskalierenden Gewalt auf den Straßen der Ausnahmezustand verhängt wurde.

Auch in der Küstenprovinz Esmeraldas (im Nordosten und an der Grenze zu Kolumbien) wurde in der Nacht zum Dienstag für 45 Tage der Ausnahmezustand verhängt, um die zunehmende Gewalt einzudämmen, die von den Behörden dem organisierten Verbrechen und Drogenbanden zugeschrieben wird.

Journalist • Eva Reichhardt

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