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Extinction Rebellion stürmt Chemiewerk: "Verschmutzung der Muttermilch"

Absperrungen nach einer illegalen Aktion von Extinction Rebellion nahe Lyon
Absperrungen nach einer illegalen Aktion von Extinction Rebellion nahe Lyon Copyright Laurent Cipriani/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews
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Extinction Rebellion wirft dem Werk vor, illegal giftige Stoffe zu entsorgen. Mehrere Aktivistinnen und Aktivisten kamen in Polizeigewahrsam.

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Eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten hat gewaltsam Absperrungen eines Chemiewerkes im Südosten Frankreichs überwunden und sich anschließend zu einer Demonstration versammelt.

Die Teilnehmenden gehörten nach eigenen Angaben der Gruppe Extinction Rebellion Lyon an. Ihr Protest richtet sich gegen den multinationalen Chemieriesen Arkema.

Dessen Werk in einem Vorort von Lyon werfen sie die illegale Entsorgung von Chemiemüll vor. Bei Untersuchungen wurden in der Umgebung extrem hohe Werte nicht abbaubarer Stoffe festgestellt.

"Verschmutzung der Muttermilch"

Wortführer "Tom" äußerte sich im Namen von Extinction Rebellion über die Aktion: "Wir sind Extinction Rebellion: Wir sind 130 Personen, die auf das Gelände von Arkema, einem Riesen der Erdölchemie im Chemietal in Lyon, eingedrungen sind: Wir sind hier, um die Verschmutzung der Luft, des Wassers und der Muttermilch mit Perfluor anzuprangern, einem ewigen Schadstoff, gegen den Frankreich als eine der wenigen Nationen keine Gesetze erlassen hat."

Vor einer regionalen Behörde in Lyon fand parallel auch eine Protestaktion von Extinction Rebellion statt.

Die Polizei nahm mehrere Demonstrierende in Gewahrsam. Nach Angaben von Extinction Rebellion beteiligten sich nicht wie von "Tom" angekündigt 130, sondern mehrere hundert Aktivistinnen und Aktivisten an der Aktion. Arkema betreibt in 55 Ländern insgesamt 141 Industriebetriebe.

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