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Athen beklagt "nordkoreanische Einstellung" der Türkei

Erdogan droht Griechenland
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Von Euronews mit dpa
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"Wenn wir Tayfun sagen, hat der Grieche Angst", sagt der türkische Staatschef Erdogan.

Athen hat die Drohung der Türkei, Griechenland mit Raketen anzugreifen, als verwerflich kritisiert. Es geht um Inseln wie Rhodos und Samos. Die Türkei stellt den griechischen Anspruch auf diese Inseln in Frage, Athen verstoße gegen Auflagen, unter denen Griechenland die Inseln nach den Weltkriegen erhalten hatte.

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Griechenlands Außenminister Nikos Dendias sagte: "Es ist inakzeptabel, dass Griechenland von einem verbündeten Land, einem NATO-Mitglied, mit einem Raketenangriff bedroht wird, Nordkoreanische Einstellungen haben im atlantischen Bündnis keinen Platz."

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte bei einem Treffen mit Jugendlichen die Drohung gegen Griechenland ausgesprochen, als er nach der türkischen Rakete Tayfun gefragt wurde: "Wir stellen unsere eigenen Tayfun-Raketen her, das stimmt. Wenn Du Tayfun sagst, hat der Grieche Angst. - Denn die Tayfun-Rakete kann Athen treffen. Wenn die Griechen keine Ruhe geben und diese Inseln weiter aufrüsten, dann lässt ein Land wie die Türkei sich das nicht bieten. Dann tun wir etwas."

Zurzeit ist die Lage zwischen den beiden Nato-Partnern in der Ägäis äußerst angespannt.

Erdogan hatte Griechenland in den vergangenen Wochen wiederholt mit dem Satz gedroht: "Wir könnten plötzlich eines Nachts kommen."

Die Türkei stellt die Souveränität Griechenlands über diese Inseln im östlichen Mittelmeer infrage und fordert den Abzug aller griechischen Truppen von diesen Inseln.

Die Reichweite der vom Rüstungshersteller Roketsan entwickelten ballistischen Rakete Tayfun wird nach Angaben des Staatssenders TRT auf mindestens 300 Kilometer geschätzt. Die Rakete war demnach im Oktober erfolgreich am Schwarzen Meer getestet worden.

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