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Jahresbericht: Amnesty International wirft dem Westen Heuchelei und Rassismus vor

Flüchtling auf der griechischen Insel Lesbos
Flüchtling auf der griechischen Insel Lesbos Copyright Panagiotis Balaskas/Copyright 2021 The AP. All rights reserved
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Von euronews
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Die Menschenrechtsvereinigung Amnesty International wirft dem Westen im Umgang mit Flüchtlingen Heuchelei und Rassismus vor.

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Die Menschenrechtsvereinigung Amnesty International wirft dem Westen in ihrem Jahresbericht im Umgang mit Flüchtlingen Heuchelei und rassistisches Verhalten vor. Das zeige sich unter anderem in der Bevorzugung von Menschen aus Ländern wie der Ukraine, heißt es in dem Bericht.

Philip Luther von Amnesty International sagt: „Sie boten denjenigen, die vor Krieg und Unterdrückung in Syrien und Afghanistan fliehen, nicht dieselbe Betreuung. Auch die USA, natürlich ein sehr lautstarker Kritiker der russischen Aggression gegen die Ukraine, haben Zehntausende aus der Ukraine aufgenommen, die vor dem Krieg fliehen. Aber sie setzten Asylsuchende aus Haiti willkürlicher Inhaftierung, erniedrigender, schlechter Behandlung aus, die einer rassistisch motivierten Folter gleichkamen."

Maßnahmen gegen Russland teils hinderlich?

Auch am Umgang westlicher Länder mit Russland im Verhältnis zu anderen Staaten hat Amnesty International einiges auszusetzen. Die Organisation stuft einige Maßnahmen, die gegen Russland ergriffen wurden, als hinderlich ein, darunter die Einleitung von Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs wegen Verbrechen in der Ukraine.

„Europäische Staaten haben ebenfalls mit zweierlei Maß gemessen. Denn während sie Russland verurteilten, duldeten sie oder machten sich mitschuldig an Verstößen durch ihre Verbündeten: Saudi-Arabien, Ägypten, Israel, um einige zu nennen. Vergangenes Jahr konnte Russland sein Vetorecht nutzen , um den VN-Sicherheitsrat lahmzulegen. Das darf einfach nicht so weitergehen. Und es muss Ländern mehr Gehör verschafft werden, die traditionell missachtet wurden, insbesondere auf der Südhalbkugel", sagte Luther.

Ebenfalls im Blick von Amnesty International: Das, was die Organisation den Einsatz übermäßiger Gewalt durch Polizeikräfte zum Beispiel bei Demonstrationen nennt.

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