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Judo-Grand-Slam in Antalya: Weltklasse am Mittelmeer

Jubel bei Manuel Lombardo: Der Italiener holte in Antalya Gold.
Jubel bei Manuel Lombardo: Der Italiener holte in Antalya Gold. Copyright IJF (International Judo Federation)
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Von euronews
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Einige der besten Judoka der Welt standen beim Grand-Slam in Antalya auf der Matte. Es kam unter anderem zu Aufeinandertreffen von Weltmeistern.

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Die türkische Jugend in der Veranstaltungshalle Antalya Spor Salonu ging begeistert mit, als sich am zweiten Wettkampftag des Grand-Slam in der Stadt an der Mittelmeerküste wieder einige der besten Judoka der Welt gegenüberstanden.

Quadros: Mit 35 immer noch Spitze

Bei den Damen bis 63 Kilogramm ist Ketleyn Quadros seit 15 Jahren Weltklasse. Die Brasilianerin erhielt im Finale kurz vor knapp eine Ippon-Wertung und gewann Gold. Die 35-Jährige war entzückt.

Der Vorsitzende des israelischen Judoverbandes Moshe Ponte übergab die Medaillen.

Lombardo jubelt

Bei den Männern bis 73 Kilogramm ließ sich der Italiener Manuel Lombardo auch vom Weltmeister nicht aufhalten. Er bezwang Tsogtbaatar Tsend-Ochir und holte den Turniersieg. Mohammed Meridja, beim Weltverband für Bildungsbelange zuständig, führte die Siegerehrung durch.

Niizoe gegen Matic: Vorteil Japan

Auch in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm stand mit Barbara Matic eine Weltmeisterin im Finale, auch sie musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Saki Niizoe war stärker als die Kroatin. Die Japanerin gewann zum achten Mal ein Welttourturnier. Vladimir Barta, der Sportdirektor des Weltverbandes, händigte ihr das Edelmetall aus.

„Barbara Matic ist eine sehr gute Gegnerin, es war ein enger Kampf. Ich habe mich sehr gefreut, gegen sie antreten zu können", sagte die Siegerin.

Casse: Sieger im Weltklassekampf

Matthias Casse aus Belgien und Saeid Mollaei aus Aserbaidschan gehören in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm zu den weltweit Besten. Aber in Antalya gab es nur eine Goldmedaille zu vergeben: Der Belgier Casse schnappte zu. Die beiden Kämpfer zeigten großen Sportsgeist. Der Generaldirekor des Weltverbandes, Vlad Marinescu, war für die Ehrung zuständig.

„Die Niederlage von Paris ist mir sehr zugutegekommen. Die Erfahrung nehme ich auf jeden Fall auch zur WM mit. Es war gut, mal zu verlieren, um dann gestärkt zurückzukehren", sagte Casse.

Auf den Rängen in Antalya herrschte große Stimmung, nicht zuletzt dank der vielen jugendlichen Judobegeisterten. An diesem Sonntag greifen die Schwergewichte ins Geschehen ein.

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